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nächsten Text: Aus Gottes Macht geschützt und durch den Glauben bewahrt vorherigen Text: Der HERR überhört die Schreie Seiner Kinder nicht Archiv Datum: Samstag, 01.09.2001 Bibelstelle: Psalm 145,20; Judas 20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird alle Gottlosen vertilgen Psalter 145,20 Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen. Judasbrief 1,20 Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben, und betet im heiligen Geist, 1,21 und erhaltet euch in der Liebe Gottes, und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben. "Der Herr behütet alle, die ihn lieben." Wie friedevoll klingt diese Aussage doch! Aber die Gefahr wird nicht übersehen: für alle, die den Herrn lieben, gibt es einen gefährlichen Feind, der auf Zerstörung aus ist. "Seid nüchtern, seid wach; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." David hat erfahren, dass der Herr in der Gefahr behütet. Vielleicht erkennen wir selbst nicht, wo wir besonders gefährdet sind und Behütung brauchen. Die Gefahr kann in unserer Veranlagung liegen, vielleicht reden wir viel und kommen dadurch in Gefahr, Unwahres zu sagen oder uns über Dinge auszulassen, die uns nicht gefallen, die eher ein Stillesein oder Überwinden von uns fordern. (Lies Ps.37,7.8; Spr.10,19.) Die Gefahr kann auch von Menschen ausgehen, mit denen wir zusammen arbeiten oder wohnen. Sie lenken uns von der konsequenten Nachfolge ab, sie nehmen unter Umständen den Platz ein, der Jesus gehört. Eine andere Gefahr kann in der Arbeit liegen, die uns ganz belegt und uns vergessen lässt, dass wir "ohne ihn nichts tun können". Es gibt viele Gefahren für die, die sich einmal entschlossen haben, Jesus von ganzem Herzen zu lieben, ihm den ersten Platz einzuräumen. (Lies Dan.3,8-18; 6,5ff; 1.Mose 39,7-12.) Wir müssen wach sein, dass wir Gefahren nicht übersehen. Lassen wir uns vielleicht durch kleinliche Dinge gefangen nehmen und merken dabei nicht, dass der Feind uns auf diese Weise für das Wichtigere blind macht, unser Leben ganz auf Jesus auszurichten? Reden wir etwa über einen Fehler unseres Nächsten und sehen nicht, dass wir das kostbare Gut der Gemeinschaft aufs Spiel setzen? Wichtig ist es, Gefahren zu erkennen, und zugleich den Herrn zu bitten, dass er uns bewahrt. "Bewahre mich, Gott, denn ich traue auf dich!" (Lies Ps.17,5-8; 25,20; 97,10; Jes.26,3.4.)
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