|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Das gemeinsame Zeugnis wird von Gott bestätigt vorherigen Text: Aus Gottes Macht geschützt und durch den Glauben bewahrt Archiv Datum: Montag, 03.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,1-7; Römer 8,14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Apostel ließen sich durch Verfolgungen nicht den Mut nehmen Apostelgeschichte 14,1 Es geschah aber in Ikonion, daß sie wieder in die Synagoge der Juden gingen und so predigten, daß eine große Menge Juden und Griechen gläubig wurde. 14,2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder. 14,3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. 14,4 Die Menge in der Stadt aber spaltete sich; die einen hielten's mit den Juden und die andern mit den Aposteln. 14,5 Als sich aber ein Sturm erhob bei den Heiden und Juden und ihren Oberen und sie sie mißhandeln und steinigen wollten, 14,6 merkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung 14,7 und predigten dort das Evangelium. Römer 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Wir begleiten Paulus und Barnabas nach ihrer Vertreibung aus Antiochia auf dem Weg zur nächsten Stadt: Ikonion. Auf der Höhe des Gebirges legten sie eine beachtliche Strecke zurück, und zwar in Richtung Osten. Sie ließen sich durch die Verfolgung in Antiochia den Mut nicht nehmen. "Was uns ganz und gar einnimmt und die treibende Kraft in unserem Leben bildet, das ist die Liebe, mit der der Herr Jesus uns liebt. Wir denken nämlich so: Einer ist für alle gestorben, weil alle im Tode lagen - um sie alle zum Leben zu bringen. Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche zum neuen göttlichen Leben durchgedrungen sind, nicht mehr für sich selbst, nicht mehr ihren eigenen Interessen leben, sondern einzig und allein ihm, der für sie gestorben und auferstanden ist" (2.Kor.5,14.15; lies 1.Tim.2,5.6; Joh.1,29). Über die Strapazen unterwegs wird kein Wort verloren, auch nicht über die erfahrenen Ungerechtigkeiten durch die Verfolger oder über die Vertreibung. Es ist wohl anzunehmen, dass sie die weite Wegstrecke intensiv zur Selbstprüfung und zum Gebet nutzten und über ihren weiteren Dienst mit Gott sprachen. Hatten sie etwas falsch gemacht? Hatten sie die Erlösungstat Jesu und das Heil in seinem Namen deutlich genug erklärt, sodass diese Wahrheiten verstanden wurden? Was wollte der Herr weiter von ihnen? Das sind Fragen, die auch uns immer wieder bewegen werden, wenn wir den Zeugendienst, der ja uns allen aufgetragen ist, recht ausrichten wollen. (Lies Ps.139,23.24.) Wir hören nicht, nach welchem Gesichtspunkt Paulus und Barnabas die Wahl für ihren weiteren Weg trafen oder wie sie vom Herrn nach Ikonion geleitet wurden. (Vgl.Apg.16,9.10.) Sie vertrauten wohl darauf, dass Gott sie an den Platz brachte, wo er "die Tür des Glaubens auftun" wollte (Apg.14,27b; lies Jes.30,21; 42,16; 2.Mose 13,21.22).
| |||||||||
|
| ||||||||||