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nächsten Text: Christen sollen lebendige Briefe Gottes sein vorherigen Text: Die Apostel ließen sich durch Verfolgungen nicht den Mut nehmen Archiv Datum: Dienstag, 04.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,1; Psalm 25,4.5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das gemeinsame Zeugnis wird von Gott bestätigt Apostelgeschichte 14,1 Es geschah aber in Ikonion, daß sie wieder in die Synagoge der Juden gingen und so predigten, daß eine große Menge Juden und Griechen gläubig wurde. Psalter 25,4 HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! 25,5 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich. Lukas beginnt seinen Reisebericht mit den Worten: "Es geschah aber zu Ikonion..." Wenn wir im Gehorsam mit Jesus vorwärts gehen, nimmt er uns in seinen Plan hinein. Manchmal merken wir es, manchmal erfahren wir es erst später, welche Gedanken er mit uns - seinen Zeugen in unserer Zeit - hatte. Die Geschichte des Evangeliums muss weitergehen: "Der Herr will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde" (2.Petr.3,9; lies 2.Kor.2,14-16; 1.Thess.2,1-4.13). Paulus und Barnabas nahmen in Ikonion mit erstaunlicher Frische wieder ihren Dienst der Verkündigung auf. In einigen Übersetzungen wird die erfreuende Tatsache vom Einssein der beiden Boten hinzugefügt: "Es geschah aber zu Ikonion, dass Paulus und Barnabas 'zusammen', 'miteinander' in die Synagoge gingen." In den Stunden der Übermüdung und des unsicheren Programms hätte es manche Möglichkeit der Entzweiung geben können, aber sie hielten zusammen. Miteinander waren sie horchend und bereit, dem Willen Gottes zu dienen. Das einte sie und schlug die Brücke zwischen diesen beiden so grundverschiedenen Männern. Das befähigte sie zum gemeinsamen Zeugnis und Gott bestätigte es offensichtlich. "Wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen ... dort verheißt der Herr den Segen und Leben bis in Ewigkeit." (Lies Ps.133; Röm.15,5.6.) Dass sie wieder in der Synagoge begannen, darf nicht als eingefahrene Methode verstanden werden, es entsprach dem Auftrag des Paulus nach Römer 1,16: "die Juden zuerst und ebenso die Griechen." Obwohl sie in Antiochia die Feindschaft der Juden erlebt hatten, ließen sie sich nicht abschrecken, auch in Ikonion in die Synagoge zu gehen. Dort waren Juden und Nichtjuden anwesend. Ihre "Liebe, die sich nicht erbittern ließ", brachte Frucht: "Eine große Menge Juden und Griechen wurde gläubig." (Lies 1.Kor.13,1.4.5.)
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