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nächsten Text: Schein der Frömmigkeit vorherigen Text: Das gemeinsame Zeugnis wird von Gott bestätigt Archiv Datum: Mittwoch, 05.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,1-3; 1.Korinther 1,22-25 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Christen sollen lebendige Briefe Gottes sein Apostelgeschichte 14,1 Es geschah aber in Ikonion, daß sie wieder in die Synagoge der Juden gingen und so predigten, daß eine große Menge Juden und Griechen gläubig wurde. 14,2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder. 14,3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. 1.Korintherbrief 1,22 Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit, 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; 1,24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 1,25 Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind. "Paulus und Barnabas predigten so, dass eine große Menge von Juden und Griechen gläubig wurde." Dieser Satz enthält das kleine Wort "so", das der helle Mittelpunkt des ganzen Verses ist. Es lässt uns etwas von der Art der Verkündigung ahnen. Bewegend war nicht nur das Thema, über das die beiden Boten sprachen, es war auch die Art, wie sie es sagten. "So" Zeugnis geben, "so" sprechen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung zum Glauben finden, ist eine besondere Gnade. Der Glaube kommt aus der Botschaft, die wir weitergeben. "Das Evangelium ist die Kraft Gottes, die alle selig macht, die daran glauben" (Röm.1,16). Aber sprechen wir "so", dass Menschen zum Glauben finden? Das setzt ein persönliches Erfasstsein von Jesus und seinem Erlösungswerk voraus. Paulus gibt im Korintherbrief seine eigene Auslegung zu diesem Wort "so". Nicht eine besondere Redegabe, nicht Logik gaben seinen Worten die Wirkung. Er schreibt: "Meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überzeugenden Worten der Weisheit, sondern in Wirkungen des Geistes und der Kraft" (1.Kor.2,1-4.12.13; vgl.Apg.8,5-8; 2.Kor.4,5.6; Jer.1,7-9). Dass wir das Zeugnis von Jesus Christus "so" weitergeben können, dass der Heilige Geist es in den Herzen lebendig machen kann, darum dürfen wir auch für die Gespräche mit Menschen, die wir gern gerettet wüssten, immer wieder bitten. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Person des Zeugen und der Wirkung seines Zeugnisses. "Nicht nur ihre Worte haben zu mir gesprochen, es war vor allem ihr Leben, das ihre Worte unterstrich und mich zu Jesus hinzog", sagte eine Kranke von ihrer Schwägerin. Dem Apostel Paulus war es ein wichtiges Anliegen, dass er in Christus erstarkte um der Menschen willen, für die er sich verantwortlich wusste. (Lies Kol.1,28.29; 1.Kor.4,17; 9,24-27.)
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