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nächsten Text: Der Dienstauftrag Gottes bleibt auch bei Schwierigkeiten bestehen vorherigen Text: Christen sollen lebendige Briefe Gottes sein Archiv Datum: Donnerstag, 06.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,2; Matthäus 23,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Schein der Frömmigkeit Apostelgeschichte 14,2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder. Matthäus-Evangelium 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen Auch in Ikonion fielen die Entscheidungen nach der einen und nach der anderen Seite. Das war zur Zeit Jesu so, das war zur Zeit des Paulus so und das ist auch in unseren Tagen so. Juden gab es in der Stadt, "die ungläubig blieben". Eigentlich hätten sie als Glieder des auserwählten Volkes Gottes die Ersten sein sollen, die ihr Leben für Jesus öffneten. Sie waren mit dem Alten Testament aufgewachsen. Sie kannten die Prophetie und die Verheißungen, die auf Jesus wiesen. So bedurfte es eigentlich nur eines kleinen Schrittes des Willens und des Gehorsams, um zum Heil und zum neuen, ewigen Leben durchzudringen, das Jesus uns erworben hat. Aber gerade diesen kleinen Schritt verweigerten sie. (Vgl.Jos.24,15; 5.Mose 30,15-20.) Wohin ihr Unglaube führte, berichtet Lukas. "Die Juden, die ungläubig blieben, nicht gehorchen wollten, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder." Es handelte sich nicht um eine spontane Reaktion der jüdischen Hörer, sondern um ein Gewordensein. Ihr Unglaube war lange unter dem "Schein der Frömmigkeit" versteckt; durch die Verkündigung von Jesu Erlösungstat wurde offenbar, was schon Jesaja sagte: "Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir..." (Jes.29,13; vgl.Matth.7,14.21; 2.Tim.3,5; Tit.1,16). "Sie hetzten die Heiden auf..." Es wird immer so sein: Solange wir dem Wort Gottes gegenüber ungehorsam bleiben, können unsere Äußerungen darüber auch nicht positiv sein. Wie schnell werden andere dadurch innerlich vergiftet. Misstrauen oder Opposition wird in ihnen geweckt. Das Wort Jesu erfüllte sich in Ikonion: "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut" (Luk.11,23; lies Hebr.3,12-19; vgl.Mark.15,10.11; 1.Thess.2,15.16a).
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