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Datum: Freitag, 07.09.2001
Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,2.3; Psalm 32,8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Dienstauftrag Gottes bleibt auch bei Schwierigkeiten bestehen



Apostelgeschichte


14,2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder.


14,3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände.




Psalter


32,8 Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.




Paulus und Barnabas überließen das Feld nicht dem Feind. Sie standen erneut vor der Entscheidung: fliehen oder bleiben. Obwohl sie starken Widerstand erlebten, "dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn". "Dennoch" blieben die Apostel in der gespannten Situation. Nicht der Erfolg war der Grund dieses längeren Aufenthalts, sondern die Schwierigkeiten. Sie blieben und standen den Neubekehrten bei. Jesus hatte sie vor einer Fehlentscheidung bewahrt. (Lies Ps.86,11.) Trotz der Verleumdungen durch die Ungläubigen konnten Paulus und Barnabas sich in der Stadt aufhalten. Sie mussten sich ihr Bleiben auch nicht durch Zurückgezogenheit oder mit der Zustimmung zu einem Redeverbot erkaufen. Von dem Herrn beschützt, erfüllten sie ihren Auftrag. Die drohende Gefahr konnte sie nicht in Angst und Schrecken festhalten. Sie rechneten mit der Macht des Allerhöchsten, zu dem sie beten durften, wie es die Gemeinde in Jerusalem getan hatte: "Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort zu reden mit aller Freimütigkeit, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines Knechtes Jesus" (Apg.4,18-31). Aus der Gefangenschaft in Rom gab Paulus den Christen in Ephesus als Gebetsanliegen weiter: "Betet besonders auch für mich, dass es mir geschenkt werde, meinen Mund aufzutun und zu reden, sodass ich mit freiem Mut den Menschen das Geheimnis der frohen Botschaft kundtun kann. Dazu bin ich ja in meinen Ketten ein von Gott Gesandter. Ich möchte doch in dieser wichtigen und großen Sache ganz freimütig reden, so wie es mein Auftrag ist" (Eph.6,18-20; lies Apg.13,45.46; 28,30.31; 2.Thess.3,1.2; Kol.4,2-4). Viele Christen sind heute weltweit in einer solchen Lage. "Betet!" ist ihre Bitte an uns.




 

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