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nächsten Text: Gott läßt Gnade vor Recht ergehen vorherigen Text: Der Dienstauftrag Gottes bleibt auch bei Schwierigkeiten bestehen Archiv Datum: Samstag, 08.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,3; Markus 16,17-20 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das fünfte Evangelium: Die Christen als lebendiger Brief Gottes Apostelgeschichte 14,3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. Markus-Evangelium 16,17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, 16,18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden. 16,19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. 16,20 Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen. Gott stellte sich zu Paulus und Barnabas. "Lukas berichtet von einer doppelten 'Rückendeckung', die Jesus der Verkündigung seiner Boten zuteil werden ließ. Es heißt: 'Der Herr bezeugte das Wort seiner Gnade und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände'" (H.W.Neudörfer). Eine große Offenheit für das Evangelium und das Vertrauen zu Jesus setzte sich bei vielen Zuhörern in Ikonion durch. Welch ein Sieg! (Lies 1.Joh.5,4; Eph.3,20.21.) Was es für Zeichen und Wunder waren, die in der Stadt geschahen, wissen wir nicht. Auf alle Fälle bestätigte der Herr das Wort mit begleitenden Zeichen, wie dies einst bei Mose vor Pharao der Fall war. Gottes Mitwirken verwirrte die Gegner und stärkte seine Knechte (2.Mose 7-10). Gott ermutigt uns zum Zeugendienst und wir dürfen wissen, dass wir dabei nicht allein gelassen sind. Während wir von außen her unseren Auftrag erfüllen, wirkt er in den Herzen. Wir streuen den Samen aus, und er lässt ihn aufkeimen. Von den Jüngern, die sich nach der Himmelfahrt Jesu auf den Weg machten, lesen wir: "Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen." Auch der Schreiber des Hebräerbriefes unterstreicht Gottes Mitwirken. "Und Gott hat dazu Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten und durch die Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen" (Hebr.2,4; lies Röm.15,16-19; 1.Thess.1,5-9). Gott will heute "durch unsere Hände" seine Zeichen tun. Es müssen nicht immer außergewöhnliche Dinge geschehen. Für einen Nachbarn oder eine Nachbarin wäre es vielleicht schon ein Wunder, wenn eine Hand mit anfassen würde beim Betten eines Schwerkranken. Oder wenn wir ihnen beistehen würden bei einer Arbeit, die bisher ganz ungewohnt für sie war. Was kann Jesus durch unsere Hände tun, dass Menschen wach und fragend werden für ihn? (Lies Apg.9,36-39; 1.Thess.1,3; Matth.25,34-40.)
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