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nächsten Text: Gott schenkt die richtigen Entscheidungen in Sturmzeiten vorherigen Text: Das fünfte Evangelium: Die Christen als lebendiger Brief Gottes Archiv Datum: Sonntag, 09.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,3; Römer 3,23.24; 5,20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott läßt Gnade vor Recht ergehen Apostelgeschichte 14,3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. Römerbrief 3,23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 3,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 5,20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, 5,21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn. "Das Wort seiner Gnade" war auf der ganzen Reise das Thema der Apostel. Ihre Dienste mögen sich in den einzelnen Städten verschieden gestaltet haben, aber ihr Thema änderten sie nicht. Und so kamen sie bis nach Lystra mit derselben frohen Botschaft, die sie in Antiochia in Pisidien und in Antiochia in Syrien und in Jerusalem verkündigt hatten: "Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen." In Jesus Christus hat Gott uns seine Gnade zugewandt, mit der unser Leben das Heil findet. Mit Jesu Kommen ist das Licht Gottes erschienen, damit die Menschen ihre Gottesferne erkennen und sich von ihrer Gottlosigkeit abwenden. Er brachte sein Leben zum Opfer, damit schon jetzt die Gemeinschaft mit Gott möglich wird, die sich erst in der ewigen Herrlichkeit vollenden wird. Voll Freude schreibt Paulus darüber im Römerbrief: "Durch Jesus haben wir Frieden mit Gott..., durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird" (Röm.5,1.2; lies Joh.14,2.3.6; 2.Kor.5,1.8). - "Die Gnade sollen wir verkündigen und nicht Gesetz. Wie oft kann man hören, dass man zuerst allerlei drangeben muss, wenn man Christ werden will. Ich bin überzeugt, dass ein entschiedener Christ seine Gebundenheiten drangibt. Aber unser Heil ist nicht daran gebunden, dass wir dies und das aufgeben, sondern dass wir das Opfer Jesu Christi annehmen, das für uns geschehen ist wie auch für alle Menschen" (E.Modersohn). (Lies Joh.3,16; Röm.6,23.) Gnade ist für alle da, die um ihre Schuld wissen, darunter leiden und sie bekennen. Gott verlangt keine Wiedergutmachung. Die Vergebung und Befreiung, die er in Jesus gibt, ist ein Geschenk, und als solches sollten wir es froh und dankbar annehmen. (Lies Eph.1,7; 2,4.5; Tit.3,3-7.)
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