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10.09. Gott schenkt die richtigen Entscheidungen in Sturmzeiten

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07.09. Der Dienstauftrag Gottes bleibt auch bei Schwierigkeiten bestehen
 
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Datum: Montag, 10.09.2001
Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,4-7; Lukas 2,34
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott schenkt die richtigen Entscheidungen in Sturmzeiten



Apostelgeschichte


14,4 Die Menge in der Stadt aber spaltete sich; die einen hielten's mit den Juden und die andern mit den Aposteln.


14,5 Als sich aber ein Sturm erhob bei den Heiden und Juden und ihren Oberen und sie sie mißhandeln und steinigen wollten,


14,6 merkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung


14,7 und predigten dort das Evangelium.




Lukas-Evangelium


2,34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird




Auch in Ikonion war Satan nicht untätig. Seine Giftsaat reifte zur Spaltung aus. Die einen hielten's mit den Juden, die anderen mit den Aposteln. Die von ihm angestifteten Auseinandersetzungen steigerten sich zum "Sturm". Was die Gegner der Apostel wollten, blieb nicht verborgen. Die "Unruhestifter" sollten misshandelt und gesteinigt werden, damit wieder Ruhe und Frieden einkehrte. Aber Ruhe und Frieden ohne Gott ist keine wahre Ruhe und kein wahrer Friede. (Lies Jes.48,18.22; 57,20.21.) Erneut standen die Apostel vor der Frage: Bleiben oder Fliehen? Dieses Mal war Flucht die richtige Entscheidung. Der Herr wird uns in "Sturmzeiten" zeigen, wann wir ausharren sollen oder ob der Weg zur Flucht das Richtige ist. Wären Paulus und Barnabas aus Feigheit geflohen, hätten sie in der nächsten Stadt ihren Dienst nicht wieder aufgenommen. Sie zögerten keinen Augenblick, "in Lystra und Derbe und in deren Umgebung das Evangelium zu verkündigen". Alfred Christlieb erinnert an drei Abwege, die in solchen Stunden naheliegen. 1. Die Apostel vermieden den Abweg falscher Gegenwehr, sie versammelten nicht die Einwohner der Stadt, die zu ihnen hielten, um Macht gegen Macht zu entfalten. Das lag ihnen fern. 2. Sie vermieden auch den Abweg der völligen Untätigkeit. Es wäre Gott versucht gewesen, wenn sie auf eine wunderbare Bewahrung und auf Schutz von oben gehofft hätten, wo es in ihrer Macht lag, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen. Sie kannten Jesu Wort: "Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in die andere" (Matth.10,23). 3. Sie mieden auch den Abweg der Furcht und der Verzagtheit. Durch den Hass der Feinde hätten sie ihre Freudigkeit und ihren Mut zu weiterer Missionstätigkeit verlieren können. Aber sie überwanden, weil sie wussten: Die Botschaft der Rettung durch Jesus Christus muss weiterverkündigt werden. (Lies Apg.4,12.20; 20,24; 2.Tim.1,7; 2.Kor.4,7-13; Phil.1,12-14.)




 

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