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nächsten Text: Bekehrt, um dem wahren Gott zu dienen vorherigen Text: Christen schulden allen Menschen das Evangelium Archiv Datum: Donnerstag, 13.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,11.12; 1.Korinther 8,5.6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Es gibt nur Einen, dem die Menschheit nachfolgen soll Apostelgeschichte 14,11 Als aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und riefen auf lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herabgekommen. 14,12 Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte. 1.Korinterbrief 8,5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 8,6 so haben WIR doch nur EINEN Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und EINEN Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. Wie die Heilung eines Lahmen in Jerusalem (Apg.3,1f), so erregte die Heilung des Lahmen hier in Lystra großes Aufsehen. Das Publikum in Lystra verhielt sich jedoch anders als in Jerusalem, die Menschen reagierten auf ihre griechisch-heidnische Art. Sie hielten Paulus und Barnabas für Götter, die sich in Menschengestalt unter das Volk gemischt hatten. Wenn das stimmte, so folgerten sie, musste ihnen göttliche Verehrung dargebracht werden. Mit Entsetzen erkannten die Apostel, dass die Wirkung ihrer Predigt in eine verkehrte Richtung ausschlug. "Schütteln wir den Kopf über so viel Unglauben oder Aberglauben? Gibt es nicht auch heute viel Menschenvergötterung bei uns? Wie selten wird Gott die Ehre gegeben, doch umso mehr den Helden der Technik oder des Sports und des Films. Handlungsweisen wechseln, aber die Sache bleibt sich gleich" (H.Brandenburg). - Paulus erregte sich nicht, wenn seine eigene Ehre angetastet wurde, wie später in Athen, wo ihn die Philosophen einen "Schwätzer" nannten (Apg.17,18). Aber hier, wo sie ihm und Barnabas göttliche Ehre geben wollten, wehrten sie sich mit allen Mitteln. Wie verhalten wir uns, wenn wir erleben, dass Gottes Ehre angegriffen wird? Sind wir nicht oft viel mehr um unsere Ehre besorgt? Gott allein gehört die Verehrung, der Dank und das Lob, denn "jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts". "Dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte..." (Röm.12,3.16; Spr.16,17-19). Der Herr Jesus sagt: "Wie könnt ihr glauben, wenn ihr Ehre voneinander nehmt." Es ist heidnisch, wenn wir bei uns selbst oder den Boten hängen bleiben und das wunderbare Tun Jesu uns nicht näher zu ihm führt. (Lies Joh.5,41.44; 7,18; 1.Kor.3,4-8).
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