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nächsten Text: Der Siegesweg des Evangeliums ist zugleich der Leidensweg der Boten vorherigen Text: Es gibt nur Einen, dem die Menschheit nachfolgen soll Archiv Datum: Freitag, 14.09.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,15-17; Jesaja 55,6.7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Bekehrt, um dem wahren Gott zu dienen Apostelgeschichte 14,15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, daß ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. 14,16 Zwar hat er in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen; 14,17 und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. Jesaja 55,6 Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist. 55,7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Paulus und Barnabas hatten große Mühe, die Zeuspriester und das Volk von ihrem Vorhaben abzubringen und ihre Aufmerksamkeit auf den lebendigen Gott zu richten, "der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat". Zum zweiten Mal nahm der Apostel die Gelegenheit wahr, den Heiden die rettende Botschaft von der Erlösung durch Jesus zu sagen. Ihr Anliegen war, dass sich ihre Zuhörer von den falschen Göttern wegwandten, hin zu dem lebendigen Gott. Wir werden an ein Wort erinnert, das Paulus den Christen in Thessalonich schrieb: "Ihr habt euch bekehrt zu Gott, weg von den Abgöttern, um nun ihm, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen." Gott hatte in den vergangenen Zeiten die Völker ihre eigenen Wege gehen lassen. Aber auch sie hätten ihn erkennen können, denn auch ihnen hatte er viel Gutes erwiesen. In Vers 17 zählt er es auf: "Er hat euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, er hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt." Das, was sie von ihren Göttern erbeten hatten, war in Wirklichkeit ein Geschenk des lebendigen Gottes, den Paulus ihnen verkündigte. In Jeremia 14,22 lesen wir: "Ist denn unter den Götzen der Heiden einer, der Regen geben könnte, oder gibt der Himmel Regen? Bist du es nicht, Herr, unser Gott? Und wir hoffen auf dich; denn du, du allein hast dieses alles gemacht." (Lies Jer.10,12-16; Ps.104,24-28.) Wollen wir uns nicht heute einmal wieder bewusst machen, wie viel Gutes der Herr uns beständig tut? Erleben wir nicht tagtäglich seine Freundlichkeit und Güte? "Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!" "Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich!" (Ps.103,1.2; 106,1; 136,1; 5.Mose 8,10).
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