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Datum: Dienstag, 18.09.2001
Bibelstelle: Apostelgeschichte 14,24-28; Johannes 4,34.35
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Welch ein Reichtum kommt in das Leben, wenn Jesus es führen kann



Apostelgeschichte


14,24 Und sie zogen durch Pisidien und kamen nach Pamphylien


14,25 und sagten das Wort in Perge und zogen hinab nach Attalia.


14,26 Und von da fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo sie der Gnade Gottes befohlen worden waren zu dem Werk, das sie nun ausgerichtet hatten.


14,27 Als sie aber dort ankamen, versammelten sie die Gemeinde und verkündeten, wieviel Gott durch sie getan und wie er den Heiden die Tür des Glaubens aufgetan hätte.


14,28 Sie blieben aber dort eine nicht geringe Zeit bei den Jüngern.




Johannes-Evangelium


4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.


4,35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder, denn sie sind reif zur Ernte.




Auf ihrem Weg kamen Paulus und Barnabas wieder nach Perge, wo Johannes Markus sie verlassen hatte. Was wäre ungeschehen geblieben, wenn auch sie vor den Schwierigkeiten zurückgewichen wären? "Sie aber zogen weiter!" (Apg.13,13.14). In Attalia schifften sie sich ein nach dem syrischen Antiochia, "von wo sie der Gnade Gottes anbefohlen worden waren zu dem Werk, das sie erfüllt hatten" (Apg.13,2). "Nun war lebendige Geschichte geworden, was damals nur als Plan oder gar als völlig unbekannte Zukunft vor ihnen lag... Wie ein Wunder musste es ihnen erscheinen, dass sie so weit in die Völkerwelt hinausgelangt waren und dass dort nun wirklich eine erste Lichterkette von Gemeinden Jesu stand" (W.de Boor). Welch ein Reichtum kommt in das Leben, wenn wir Jesus Herr sein lassen und er uns führen kann! (Lies Kol.4,17; vgl.1.Tim.4,16; 2.Kor.4,1-8.) Die Gemeinde in Antiochia hatte Paulus und Barnabas ausgesandt und sie betend begleitet. Nun erzählen sie. Sprachen sie über die Schwierigkeiten? Über die Verfolgungen, die Steinigung? Das alles war in ihrem Bericht enthalten. Aber wir hören vor allem den Klang des Sieges aus ihren Worten heraus: "Sie erzählten alles, was Gott mit ihnen getan und wie er den Nationen eine Tür des Glaubens aufgetan habe." Das Tun Gottes stand im Mittelpunkt ihres Erzählens. Sie brachten der Gemeinde die frohe Nachricht, dass ihre Gebete wunderbar erhört worden waren. (Vgl.Apg.21,17-19; Röm.15,17.18; Ps.145,21; 35,27.28.) "Sie erzählten, was Gott mit ihnen getan hatte." Gott will etwas mit uns tun, er will uns zu Menschenfischern machen. Er braucht Menschen, um an Menschen heranzukommen. Ein Menschenfischer muss bereit sein, sich von Jesu Hand lenken zu lassen, weil er es ist, der etwas mit ihm tun will! So standen Paulus und Barnabas Jesus zur Verfügung, und so wurde der Sieg Jesu in den verschiedensten Situationen auf dieser Reise offenbar. (Lies Jes.45,1.2; 2.Kor.3,5.6; Joh.15,16.)




 

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