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nächsten Text: Wir sollen nicht stolz auf uns selbst sein vorherigen Text: Das Gebet durchdringt dunkelste Wolken und dickste Betonmauern Archiv Datum: Dienstag, 25.09.2001 Bibelstelle: Markus 14,66-72; 2.Chronik 7,14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Mein Volk betet ... Markus 14 66 Und Petrus war unten im Hof. Da kam eine von den Mägden des Hohenpriesters; 67 und als sie Petrus sah, wie er sich wärmte, schaute sie ihn an und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus von Nazareth. 68 Er leugnete aber und sprach: Ich weiß nicht und verstehe nicht, was du sagst. Und er ging hinaus in den Vorhof, und der Hahn krähte. 69 Und die Magd sah ihn und fing abermals an, denen zu sagen, die dabeistanden: Das ist einer von denen. 70 Und er leugnete abermals. Und nach einer kleinen Weile sprachen die, die dabeistanden, abermals zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von denen; denn du bist auch ein Galiläer. 71 Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr redet. 72 Und alsbald krähte der Hahn zum zweiten Mal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er fing an zu weinen. 2.Chronik 7 14 (wenn) mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, daß sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen. Einmal meinte der mutige Jünger Petrus, mit Jesus überallhin gehen zu können. Feige hatte er versagt. Dreimal verleugnete er Jesus. Als er sich an das Wort Jesu erinnerte: "Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen ... fing er an zu weinen." Jesu Worte waren eingetroffen (Mark.14,29-31). Über sich musste Petrus weinen. Wie gut, dass er in dieser Stunde an Jesu Worte dachte! Tiefen der Buße und des Zerbruchs hatte Petrus zu durchleiden, aber der Gedanke an seinen Herrn half ihm und führte ihn zur Umkehr, dass er von seiner stolzen, selbstsicheren und doch so wankelmütigen Art geheilt wurde. Wir sollen nicht denken, dass wir tüchtig aus uns selbst sind, "sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott", schreibt Paulus den Korinthern (2.Kor.3,5; lies 2.Kor.7,9.10; Jes.57,15). Jesus kennt die Gedanken seiner Nachfolger und möchte sie zurechtbringen. Das geschieht vor allem durch sein Wort. "Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen." "Du verstehst meine Gedanken von ferne" (Hebr.4,12.13; Ps.139,1.2). In den Sprüchen wird uns der Rat gegeben: "Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Halte dich nicht selbst für klug, sondern fürchte den Herrn!" (Lies Ps.37,3-5; 62,9; 146,3-6.)
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