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Datum: Freitag, 28.09.2001
Bibelstelle: Kolosser 1,7; 4,12.13; Römer 12,11
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Epaphras - Ein Mann, der die Gemeinde liebte I



Kolosser


1,7 So habt ihr's gelernt von Epaphras, unserm lieben Mitknecht, der ein treuer Diener Christi für euch ist,


4,12 Es grüßt euch cEpaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr feststeht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.


4,13 Ich bezeuge ihm, daß er viel Mühe hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.




Römer 12


12,11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.




Paulus erwähnt im Kolosserbrief zweimal Epaphras, eine anziehende Gestalt der ersten Christenheit. Wir wissen wenig aus seinem Leben, wissen nicht, ob er alt oder jung war, ob er verheiratet war oder nicht. Stand er im Beruf oder hatte er seinen Beruf aufgegeben, als er in die Nachfolge Jesu trat? Wahrscheinlich hat er, als die Erweckung über Ephesus hinaus die ganze Umgebung erreichte, zum Glauben gefunden. Man nimmt an, dass er der Mann war, der die Gemeinde in Kolossä gründete. Weil er die Gemeinde liebte, wollte er die Gläubigen weiterführen. Sie sollten den ganzen Reichtum Christi und das Wort der Wahrheit kennen lernen. Paulus schreibt von ihm: "So habt ihr's gelernt von Epaphras, ... der ein treuer Diener Christi für euch ist ... Einer von den Euren." Er "machte sich viel Mühe" um die Gemeinde, er war ein unablässiger Beter für sie. Epaphras wäre wohl ein unbekannter Mann geblieben, wenn er sich nicht dem Herrn Jesus zur Verfügung gestellt hätte. Das hat seinem Leben die große Linie gegeben. (Lies 1.Kor.6,20; 2.Kor.3,5.6; 4,1; 6,3.4a.) Im Philemonbrief grüßt Paulus aus der Gefangenschaft in Rom von Epaphras, der sein Mitgefangener in Christus Jesus war. (Lies Philem.23; Gal.6,2.) Diese Kurzbiografie von Epaphras stellt uns persönlich vor Fragen: "Wie weit geht meine Liebe für die Gemeinde? Wie normal ist es für mich, alle Kinder Gottes zu lieben? Was trage ich dazu bei, dass die Einzelnen in ihrem Glaubensleben gefördert werden? Ist das Gebet für die Gemeinde eine Sache, die ich nicht so wichtig nehme, oder nehme ich mir Zeit, für die Gemeinde zu beten? Wenn ich mit anderen über die Gemeinde spreche, rede ich dann von ihren Fehlern, oder spreche ich zuerst davon, wie viel Liebe es dort - noch immer - gibt?" (M.Bönig). (Lies Ps.16,3; Joh.13,34.35; Eph.4,15.16.)








 

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