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Nächste Andacht: Gottvertrauen bringt grossen Lohn Vorige Andacht: Epaphras - Ein Mann, der die Gemeinde liebte III Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Montag, 01.10.2001 Bibelstelle: Prediger 2,22.23; 5.Mose 28,67 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott sagt: Seid stille und erkennt, dass ICH Gott bin! Prediger 2 22 Denn was kriegt der Mensch von aller seiner Mühe und dem Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? 23 Alle seine Tage sind voller Schmerzen, und voll Kummer ist sein Mühen, dass auch sein Herz des Nachts nicht Ruhe findet. Das ist auch eitel. 5.Mose 28 67 Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre! und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst. Wenn wir unsere Zeit kennzeichnen wollten, könnten wir Unruhe als ein hervorstechendes Merkmal nennen. Woher kommt sie? Viele Menschen haben die Ewigkeit verloren. Sie müssen deshalb alles aus diesem Leben herausholen, was nur geht. Unruhe wird auch hervorgerufen durch die zahlreichen Veränderungen in allen Lebensbereichen. Wir leben in einer Zeit des Traditionsabbruches. Deshalb ist der Wechsel das einzig Beständige. Und der ständige Wechsel verunsichert. Dazu kommt eine Fülle von Angeboten. Habe ich wirklich das Beste gewählt? Sollte ich nicht doch noch umsteigen? Morgen kommt noch etwas Besseres heraus, das ich haben sollte. All das schafft viel Unruhe, und für manchen wird es zur Not, dass er nicht mehr zur Ruhe kommen kann. Im Wort Gottes dagegen finden wir, dass Gottes Ziel für sein Volk Ruhe ist. Vielleicht verbinden wir mit Ruhe Schlafen, Nichtstun oder auch Langeweile. Doch Gott meint damit nicht Eintönigkeit. Er hat uns berufen zu einem Arbeiten aus der Ruhe heraus, die aus der inneren Geborgenheit bei ihm kommt. (Lies Ps.62,2.3.6-9.) Eigentlich begleiten Unruhe und Unfrieden den Menschen schon seit dem Sündenfall. Zu dem Brudermörder Kain sagte Gott: Gejagt und gehetzt musst du von jetzt an umherirren. Der Mensch muss sich seinen Unterhalt mit Mühe erarbeiten. Indem er viele Güter anhäuft, sucht er sein Leben zu sichern (1.Mose 4,12; lies Hiob 14,1; Ps.39,7; Luk.12,19). Auch die Völkerwelt ist von Unruhe geprägt und wird immer wieder durch Kriege ins Chaos gerissen. Als seine Kinder hat Gott uns mitten hinein in die Unruhe und das Chaos dieser Welt gestellt. Weil er bei uns ist, können wir in den Stürmen immer wieder ruhig werden und bei ihm geborgen sein. Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin. (Lies Ps.46,1-12; 93,2-4; Jes.43,1.2.)
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