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nächsten Text: Gott will durch Sein Wort und durch Seinen Geist führen vorherigen Text: Gott sagt: Seid stille und erkennt, dass ICH Gott bin! Archiv Datum: Dienstag, 02.10.2001 Bibelstelle: 2.Mose 14,10-15; Jesaja 7,1-9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gottvertrauen bringt grossen Lohn 2.Mose 14 10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN 11 und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, daß du uns wegführen mußtest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, daß du uns aus Ägypten geführt hast? 12 Haben wir's dir nicht schon in Ägypten gesagt: Laß uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben. 13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, stehet fest und sehet zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. 14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. 15 Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, daß sie weiterziehen. Jesaja 7 1 Es begab sich zur Zeit des Ahas, des Sohnes Jotams, des Sohnes Usijas, des Königs von Juda, da zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, herauf nach Jerusalem, um es zu bekämpfen; sie konnten es aber nicht erobern. 2 Da wurde dem Hause David angesagt: Die Aramäer haben sich gelagert in Ephraim. Da bebte ihm das Herz und das Herz seines Volks, wie die Bäume im Walde beben vom Winde. 3 Aber der HERR sprach zu Jesaja: Geh hinaus, Ahas entgegen, du und dein Sohn Schear-Jaschub, an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches, an der Straße beim Acker des Walkers, 4 und sprich zu ihm: Hüte dich und bleibe still; fürchte dich nicht, und dein Herz sei unverzagt vor diesen beiden Brandscheiten, die nur noch rauchen, vor dem Zorn Rezins und der Aramäer und des Sohnes Remaljas. 5 Weil die Aramäer gegen dich Böses ersonnen haben samt Ephraim und dem Sohn Remaljas und sagen: 6 «Wir wollen hinaufziehen nach Juda und es erschrecken und für uns erobern und zum König darin machen den Sohn Tabeals», - 7 so spricht Gott der HERR: Es soll nicht geschehen und nicht so gehen, 8 sondern wie Damaskus das Haupt ist von Aram, so soll Rezin nur das Haupt von Damaskus sein - und in fünfundsechzig Jahren soll es mit Ephraim aus sein, daß sie nicht mehr ein Volk seien -; 9 und wie Samaria das Haupt ist von Ephraim, so soll der Sohn Remaljas nur das Haupt von Samaria sein. cGlaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht. In dieser Welt der Unruhe erwählte sich Gott ein Volk und berief es zur Ruhe, die aus dem Vertrauen auf ihn kommt. Das galt gerade auch in Krisensituationen. Beim Auszug aus Ägypten, als Pharaos Heer den Israeliten mit seinen Kriegswagen nachjagte, sagte Mose: Fürchtet euch nicht, tretet hin und seht, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird. Der Herr wird für euch streiten, und ihr sollt stille sein. Dass bei Gott Ruhe nicht Passivität bedeutet, wird gleich im Anschluss daran deutlich: Der Herr sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel, dass sie ziehen. Das Vertrauen auf den lebendigen Gott befähigte sie, in dieser ausweglosen Lage vorwärts zu gehen. Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie über trockenes Land (Hebr. 11,29). In einer Krisensituation, die Juda 738 v. Chr. erlebte, zogen zwei verbündete Heere gegen Jerusalem, um es einzunehmen. Dort regierte der gottlose König Ahas. Doch Gott ließ ihm in seiner Bedrängnis durch den Propheten Jesaja ausrichten: Hüte dich und sei ruhig, fürchte dich nicht, und dein Herz verzage nicht. Gott forderte ihn zur Ruhe des Vertrauens auf und versprach, ihm zu helfen. Ahas aber vertraute lieber auf seine eigenen Pläne als auf die Zusage Gottes. Er rief die Assyrer ins Land, die Israel in den folgenden Jahren bedrohten und viel Unruhe bereiteten (Jes.36; lies Ps.118,8.9.13; Hebr.11,6). Bei Ahas wird deutlich, dass wir ohne Vertrauen die innere Ruhe in Krisensituationen nicht haben können. Gott will uns die Geborgenheit bei sich schenken, wenn wir mitten in unseren Nöten mit seiner Hilfe rechnen. "Ich glaube aber doch, dass ich die Güte des Herrn sehen werde im Lande der Lebendigen." Werft euer Vertrauen nicht weg, das eine große Belohnung hat. (Lies 2.Kor.1,8-10; Ps.4,9; 17,7-9; 27,1-3.13.)
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