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nächsten Text: Wegen seines Unglaubens kommt das Volk Gottes nicht zur Ruhe vorherigen Text: Gottvertrauen bringt grossen Lohn Archiv Datum: Mittwoch, 03.10.2001 Bibelstelle: Jesaja 30,15.16.21; Römer 8,14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott will durch Sein Wort und durch Seinen Geist führen Jesaja 15 Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht 16 und sprecht: «Nein, sondern auf Rossen wollen wir dahinfliehen», - darum werdet ihr dahinfliehen, «und auf Rennern wollen wir reiten», - darum werden euch eure Verfolger überrennen. 21 Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: «Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken!» Römer 8 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder Das obige Jesaja-Wort sagte Gott seinem Volk, als es von den Assyrern bedrängt, ein Militärbündnis mit den Ägyptern abschloss. Sie setzten auf Bündnispolitik und Rüstung, aber nicht auf ihren Gott. Lieber folgten sie ihren eigenen Plänen und lehnten Gottes Angebot ab, sich seiner rettenden Führung anzuvertrauen. Sie warteten nicht auf seinen Rat (Ps.106,13; lies Spr.1,5; 12,15). Wie schnell wählen auch wir eigene Lösungen und meinen, das sei sicherer. Vielleicht sind wir ungeduldig und scheuen die Wartezeit, bis Gott uns antwortet. Wir sind versucht, voreilig zu handeln und dadurch in geistlichen Leerlauf zu geraten. Vielleicht redet Gott dann nicht mehr, und wir machen keine Erfahrungen mehr mit ihm. Er scheint uns weit weg zu sein. Zweifel an Gottes Wort stellen sich ein. Die Diagnose Gottes vom Zustand seines Volkes lautete damals und wohl auch heute: Du bist müde geworden von der Menge deiner Wege, hast aber nicht gesagt, es ist vergeblich (Jes.57,10). Das Gegenteil von ratlosem Umherlaufen ist nicht Untätigkeit, sondern eine mit fragendem und hörendem Gebet gefüllte Stille... Wir sind Christen in dem Maße, in dem wir dauernd ein Zwiegespräch mit Christus führen, in dem wir innehalten und fragen: Was ist Gottes Wille? Wohin weist sein Auftrag jetzt? Das Gebet öffnet uns den Zugang zum Empfang von Gottes Anweisungen, es ist ein vertrauliches Gespräch mit Gott (Klaus Bockmühl). Unser Vater will uns durch sein Wort und seinen Geist führen. "Ich will dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten" (Ps.32,8). Machen wir doch so viel wie möglich von diesem Vorrecht Gebrauch! (Lies Jes.28,26.29b; 48,17.18; Luk.2,25-27; Apg.16,6.7.)
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