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nächsten Text: Vertrauen heißt: Sich ganz auf Jesus verlassen vorherigen Text: Gott will durch Sein Wort und durch Seinen Geist führen Archiv Datum: Donnerstag, 04.10.2001 Bibelstelle: Jeremia 6,16; Hebräer 3,18-4,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wegen seines Unglaubens kommt das Volk Gottes nicht zur Ruhe Jeremia 6 16 So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schauet und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun! Hebräer 3 18 Wem aber schwor er, daß sie nicht zu seiner Ruhe kommen sollten, wenn nicht den Ungehorsamen? 19 Und wir sehen, daß sie nicht dahin kommen konnten wegen des Unglaubens. Hebräer 4 1 So laßt uns nun mit Furcht darauf achten, daß keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, daß wir zu seiner Ruhe kommen. 2 Denn es ist auch uns verkündigt wie jenen. Aber das Wort der Predigt half jenen nichts, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten. Israel suchte sein Glück weiterhin bei fremden Göttern. Sie vergaßen ihre Tradition, ihre Geschichte mit Gott, und sie wollten nicht mehr mit ihm leben und sich an ihm orientieren. Da forderte der Prophet Jeremia das Volk auf: Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Aber sie sagen: Wir wollen ihn nicht gehen. Die Umkehr zu Gott und zu seinem Willen würde ihnen Ruhe verschaffen. Doch die Abkehr von Gottes lebensfördernden Geboten bewirkt Unruhe und Chaos, damals wie heute. Wie viel Unfrieden und Not kommen in eine Familie, wenn zum Beispiel das Gebot Du sollst nicht ehebrechen! missachtet wird. Und wie verheerend wirkt sich das auf die nächste Generation aus! Der Teufel, der Durcheinanderwerfer, hat Freude daran, wenn Unruhe und Chaos herrschen. Deshalb setzt er beides gezielt ein. Er ist ja der Menschenmörder von Anfang an. Gott ist der "Gott des Friedens". "Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise" (Joh.8,44; 2.Thess.3,16; lies 1.Kor.14,33). Gottes Ziel für Israel war Ruhe und Frieden. Doch wegen ihres Unglaubens kam die Generation, die aus Ägypten gezogen war, nicht in das verheißene Land. (Lies 5.Mose 1,21.26-32; vgl. 4.Mose 13,25-14,45.) Um die Ruhe zu erlangen, von der in Hebräer 4 gesprochen wird, ist Vertrauen auf Gottes Treue nötig, dass er seine Zusagen hält. Doch sie konnten nicht in die Ruhe eingehen wegen ihres Unglaubens. Das gehörte Wort half jenen nicht, weil es durch die Hörer nicht fest mit dem Glauben verbunden wurde. Gott freut sich, wenn wir ihn beim Wort nehmen und mit seinen Verheißungen rechnen. Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? (Lies Hab.2,4; Mark.5,35.36; 11,24; Joh.3,15-18.)
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