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nächsten Text: Jesus verspricht denen Ruhe, die sich umsonst abmühen vorherigen Text: Das Geheimnis des Hudson Taylor Archiv Datum: Sonntag, 07.10.2001 Bibelstelle: Matthäus 11,20-26; 26,39-42 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Durch das Ja zum Willen des Vaters finden wir Ruhe und inneren Frieden Matthäus 11,20 Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan: 11,21 Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. 11,22 Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. 11,23 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. 11,24 Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir. 11,25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. 11,26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 26,39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! 26,40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 26,41 Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. 26,42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Als Jesus sagte: Ich preise dich, Vater!, wurde deutlich, dass sich Israel von ihm nicht zur Buße rufen ließ. In den Orten, in denen die Menschen die meisten seiner Taten erlebt hatten, blieb alles beim Alten. Auch die geistlichen Führer seines Volkes, die Weisen und Klugen, die die Schrift kannten, standen gegen ihn. Hier zeichnete sich schon ab, dass sein Volk seinen Messias verwerfen wird. Wie reagierte Jesus darauf? Er pries Gott, dass er sich den Kleinen und Unmündigen zugewandt hatte, und sprach: Ja, Vater! Das Ja zum Vater durchzog sein Leben. Wie immer der Vater ihn führte, Jesus war in Übereinstimmung mit dem Willen des Vaters. Im Ja zum Willen des Vaters liegt auch für uns Ruhe und innerer Friede. Im Nein dagegen reiben wir uns auf und unser Herz wird voll Unruhe und Unfrieden. Wollen wir nicht in die Fußspuren unseres Herrn treten und im Blick auf die Not, die uns die Ruhe rauben will, wie Jesus "ja, Vater" sagen? Du hast die Not hineingeordnet in mein Leben. Zu deiner Zeit kannst du sie wieder wegnehmen. Ich vertraue dir. (Lies 2.Sam.16,5.6.10; Ps.40,9.) Bei Jesus rechnen wir selbstverständlich damit, dass er zustimmte, wie Gott ihn führte. Aber er war auch ein Mensch wie wir, als er auf der Erde war. Schmerz empfand er mindestens so tief wie wir. Doch er selbst lebte in der Ruhe, die aus seinem unerschütterlichen Vertrauen zum Vater kam. Deshalb konnte er sagen Ja, Vater, denn so hat es dir wohlgefallen. Jesus erwartet von uns heute nichts, was er nicht selbst praktiziert hat. "Lasst uns unverwandt hinblicken auf Jesus, der seinen Erdenweg im Vertrauen begann und im Vertrauen vollendete. (Lies Hebr.12,2.3; 1.Petr.2,21-23; Ps.16,8.)
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