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nächsten Text: Sanftmut und Demut ist das Gegenteil von Selbstverwirklichung vorherigen Text: Durch das Ja zum Willen des Vaters finden wir Ruhe und inneren Frieden Archiv Datum: Montag, 08.10.2001 Bibelstelle: Matthäus 11,27-30; Jeremia 31,33 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesus verspricht denen Ruhe, die sich umsonst abmühen Matthäus 11,27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 11,29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 11,30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Jeremia 31 33 ... das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HErr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr GOtt sein Niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. Kennen bedeutet in der Sprache der Bibel: Mit jemandem in Gemeinschaft leben. Der Vater lebt in Gemeinschaft mit dem Sohn und der Sohn lebt in Gemeinschaft mit dem Vater. Jesus will die Mühseligen und Beladenen in die Gemeinschaft, die er mit dem Vater hat, hineinnehmen. Er lädt sie ein, an diesem Vorrecht teilzuhaben: Ich will euch Ruhe geben." Jesus verspricht denen Ruhe, die sich umsonst abmühen, um es Gott und Menschen recht zu machen. Sie müssen ihr ewiges Heil nicht durch fromme Leistung erarbeiten. Nehmt auf euch mein Joch, sagt er ihnen. Zur Zeit Jesu war Joch ein Bildwort für das Gesetz. Die Schriftgelehrten hatten zu dem von Gott gegebenen Gesetz noch ihre eigenen Gesetze hinzugefügt und es dadurch für die Menschen zu einer schweren Last und zu einem harten Joch gemacht. (Lies Matth.15,1-9; 23,4.13.23.) Aber das Joch, das Jesus auflegt, ist leicht. Seine Gebote sind nicht schwer (1.Joh.5,3). Wer sich mit Jesus unter sein Joch stellt, wird von ihm mehr getragen, als dass er selber trägt. Er trägt unsere Last und gibt uns seinen Geist als Beistand, der es uns leicht macht, Gottes Willen zu tun. So erfüllt sich, was Gott durch den Propheten Jeremia ankündigte: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben." Seit Pfingsten steht uns Gottes Gebot nicht mehr als Forderung von außen gegenüber, sondern sein Geist motiviert und stärkt uns, dass wir Gottes Willen tun können. "Wir werden die Erfahrung machen, dass Jesu Joch sanft ist und keine Schwielen hinterlässt. Nur wenn wir in anderer Richtung ziehen, reiben wir uns wund und verlieren Frieden und Ruhe" (O.Sanders). (Lies Hes.36,26.27; 11,19.20; Ps.68,20.21.)
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