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13.10. Veränderter Lebensstil - Jesus ähnlicher werden

12.10. Veränderter Lebensstil - im Gehorsam Jesus nachfolgen

11.10. Veränderter Lebensstil - den anderen höher achten als sich selbst

10.10. Unser Beschäftigtsein mit der Zeit ist ein Zeugnis vom Mangel unseres Glaubens

09.10. Sanftmut und Demut ist das Gegenteil von Selbstverwirklichung

08.10. Jesus verspricht denen Ruhe, die sich umsonst abmühen

07.10. Durch das Ja zum Willen des Vaters finden wir Ruhe und inneren Frieden

06.10. Das Geheimnis des Hudson Taylor
 
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Datum: Dienstag, 09.10.2001
Bibelstelle: Matthäus 11,29.30; 2.Korinther 10,1a
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Sanftmut und Demut ist das Gegenteil von Selbstverwirklichung



Matthäus


11,29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.


11,30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.




2.Korinther 10,1a (Hoffnung für alle)


Da wäre nun noch eine persönliche Angelegenheit zu klären, die ich mit euch im Geist der Liebe und Güte Christi regeln möchte. Einige von euch sagen mir nach, ich sei unterwürfig und ängstlich, solange ich bei euch bin...




Auf dem Weg mit Jesus müssen wir nicht von Anfang an schon alles können. Es gibt einen Wachstumsprozess. Jesus fordert uns auf: "Lernet von mir!" Vor allem Sanftmut und Demut sollen wir von ihm lernen, so werden wir Ruhe finden. „Sanftmut und Demut sind das Gegenteil von Selbstverwirklichung. Wer sich selbst verwirklichen will, lebt nach dem Ellbogenprinzip. Wer für sich selbst lebt, kann nie genug bekommen und dreht sich beständig um sich selbst. Das führt zum Stress“ (F.Vogel). Durch Gottes Geist können wir freundlich und ohne Aggressivität reagieren, bei Beleidigungen für den beten, der uns Not bereitet, einem unangenehmen Menschen etwas zuliebe tun. Dann betrüben wir den Heiligen Geist nicht durch ein Verhalten, das Jesus nicht entspricht und unser Gewissen belastet. So bleiben wir im Frieden Gottes. (Lies 1.Petr.2,21-23; Eph.4,30-32; Kol.3,14.15.) Die Last unvergebener Schuld ist es, die uns am meisten in Unruhe und Unsicherheit treibt. Doch "die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten". Deshalb dürfen wir jede Gewissenslast bei Jesus abladen und ihn bitten: "Vergib mir meine Schuld" (Jes.53,5; lies Ps.32,1-5; 51,3-6). Wenn wir so im Vertrauen auf den Herrn Jesus leben, bedeutet das nicht, dass wir unantastbar wären, nicht mehr verletzt und angefochten werden könnten, nicht mehr in Stress geraten könnten. Aber wir sind geborgen in ihm und verankert in ihm. Auf diese innere Verankerung kommt es an. Ohne sie sind wir wie ein Boot, das von den Wellen hin- und hergeworfen wird und schließlich kentert. Stürme wird es in unserem Leben immer wieder geben, doch wir können sie vertrauensvoll im Gebet vor Jesus bringen. Bei ihm kommt unser Herz zur Ruhe. (Lies Phil.4,5-7; Ps.57,3.4.)




 

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