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12.10. Veränderter Lebensstil - im Gehorsam Jesus nachfolgen

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09.10. Sanftmut und Demut ist das Gegenteil von Selbstverwirklichung
 
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Datum: Freitag, 12.10.2001
Bibelstelle: Philipper 2,5-13; Hebräer 5,8.9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Veränderter Lebensstil - im Gehorsam Jesus nachfolgen



Philipperbrief


2,5 Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.


2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,


2,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.


2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.


2,9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,


2,10 daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,


2,11 und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.


2,12 Also, meine Lieben, - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, - schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.


2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.




Hebräerbrief


5,8 ... und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam;


5,9 und vollendet, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, ...




Nachdem Paulus den Philippern über die Veränderungen geschrieben hat, die im Leben von Christen, die Jesus bewusst nachfolgen, sichtbar werden sollen (V.1-4), lenkt er ihren Blick auf Jesus selbst. „Seid so untereinander gesinnt, wie Jesus Christus gesinnt war: ... Nichts wollte er sein als ein schlichter Mensch und machte auch auf jedermann den Eindruck eines solchen. Als Mensch erniedrigte er sich noch tiefer und wurde gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ Wie wichtig es Paulus war, dass an den Christen etwas von Jesus erkennbar wurde, von seiner Gesinnung und Art, wird daran deutlich, dass er das Thema der Veränderung noch einmal aufnahm und weiter ausführte. Er legte ihnen ans Herz: „Also, meine Lieben, - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, - schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.“ Gehorsam ist ein Kennzeichen echter Jesus-Nachfolge, denn Gehorsam, wie Jesus ihn lebte, ist der Maßstab für Menschen, die ihn in ihr Leben aufnahmen. Für Paulus war es undenkbar, dass ein wiedergeborener Christ bewusst im Ungehorsam lebt. (Lies Joh.14,21-23; Apg.26,19.) Gehorsam kann im Alltag des Christen eine sehr nüchterne, vielleicht sogar harte Angelegenheit sein. Aber Gehorsam stellt uns in die Gemeinschaft mit Jesus und beschenkt uns mit Freude. Leider finden die Gebote, die Gott zum Gelingen des Lebens gab, wenig Beachtung mehr in unserer Gesellschaft, oftmals auch in christlichen Kreisen nicht. Sie scheinen zu schwer und nicht mehr zeitgemäß zu sein. Doch Ungehorsam bleibt nie ohne Folgen. Ungehorsam wirkt wie ein Feuer, das sich außerhalb des Ofens in Windeseile ausbreitet und verheerenden Schaden anrichtet. Ein Feuer im Ofen dagegen wärmt und ist wohltuend. Von den Glaubenden in Philippi konnte Paulus sagen, dass sie im Gehorsam Jesus nachfolgten. (Lies 1.Sam.15,22; 1.Petr.1,14-17.)






 

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