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nächsten Text: Veränderter Lebensstil - Zufrieden sein! vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - im Gehorsam Jesus nachfolgen Archiv Datum: Samstag, 13.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,12.13; 1.Petrus 1,17-19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - Jesus ähnlicher werden Philipperbrief 2,12 Also, meine Lieben, - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, - schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. 1.Petrusbrief 1,17 Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben, solange ihr hier in der Fremde weilt, in Gottesfurcht; 1,18 denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, 1,19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern." Kommt uns in dieser Aussage nicht ein fremder, uns eigenartig anmutender Gedanke von Paulus entgegen? Unter Aufbietung aller Kräfte sollen wir unsere Seligkeit schaffen? Dann müssten wir ja ständig befürchten, das Ziel nicht zu erreichen! Paulus denkt hier nicht an irgendwelche guten Taten und Aktivitäten, durch die wir etwas zu unserer Erlösung beitragen könnten. Gott hat durch Jesus Christus alles zu unserer Rettung getan. Wir können sie uns nicht selber verdienen. "Euch selbst könnt ihr diese wunderbare Rettung nicht zuschreiben; sie ist Gottes Gnadengeschenk. Verdienst spielt dabei gar keine Rolle" (Eph.2,4.5.8-10; lies Röm.3,23.24; 2.Tim.1,9; Tit.3,4-7). Paulus erinnert aber daran, dass dieses Geschenk Gottes uns in die Pflicht nimmt. Die Erlösung soll alle Bereiche unseres Lebens durchdringen, wir sollen verändert, Jesus ähnlicher werden. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild des Sohnes" (Röm.8,29). Auf den Prozess der Umgestaltung geht Paulus in seinen Briefen immer wieder ein. An die Gemeinde in Kolossä schreibt er: Legt dies alles ab... Und dann zählt er Dinge auf, die nicht mehr zu Menschen passen, die Jesus bewusst nachfolgen wollen. Lasst euch nicht mehr von Zorn und Hass beherrschen. Lasst keine unanständigen Reden aus eurem Mund kommen und lügt einander nicht an. Ihr habt doch euer früheres Leben mit allem, was dazu gehört, wie alte Kleider abgelegt." Das heißt praktisch: Lege ab, trenne dich von dem, was dein Leben aus Gott immer wieder ersticken will! Bringe Sünde ans Licht! Es bleibt aber nicht nur beim Ablegen oder Ausziehen, es gibt vielmehr neue Kleider, die wir anziehen sollten: "Kleidet euch ... in herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; ertragt einander und übt gegenseitige Nachsicht. Vergebt einander, wie Gott in Christus euch vergeben hat!" Ein so verändertes Leben wird nicht übersehen werden. (Lies Kol.3,8-15; 1.Kor.13,3-7.)
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