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nächsten Text: Veränderter Lebensstil - Schluß mit Nörgeleien vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - Jesus ähnlicher werden Archiv Datum: Sonntag, 14.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,14.15; Psalm 106,24-27 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - Zufrieden sein! Philipperbrief 2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, ... Psalter 106,24 Und sie achteten das köstliche Land gering; sie glaubten seinem Worte nicht 106,25 und murrten in ihren Zelten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht. 106,26 Da erhob er seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste 106,27 und würfe ihre Nachkommen unter die Heiden und zerstreute sie in die Länder. Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, damit ihr ohne Tadel und lauter seid! "Das ist gar nicht 'so ohne', was Paulus hier von uns erwartet" (J.Blunck). "Ohne Murren - ohne Zweifel - ohne Tadel!" Wird damit nicht zu viel verlangt? Oder hat Paulus doch recht, wenn er uns darauf aufmerksam macht: Tut alles ohne Murren? Manchmal hat man den Eindruck, dass Murren und Stöhnen auch bei Christen zur zweiten Natur geworden ist. Murren ist ein Ausdruck von Unzufriedenheit. Man ist unzufrieden mit Gottes Führung. Man konzentriert sich nur noch auf die Gestaltung des eigenen Lebens, und wenn es anders läuft, begehrt man auf, stellt Vergleiche an und kommt zu dem Ergebnis: Andere haben es besser. Wir denken nicht mehr daran, dass Gott uns liebt und es gut mit uns meint. Vergleichen, Murren, Unzufriedenheit aber machen unfähig, das Gute im eigenen Leben zu sehen. Eine solche Haltung hindert uns, geistlich zu denken und macht missmutig. Die unzufriedene, mürrische Stimmung Einzelner kann eine ganze Gruppe aufhalten. So lesen wir es von den Israeliten. Nachdem Gott sie aus Ägypten befreit hatte, gab es für sie auch dürre Zeiten. Sie hatten Gottes umfassende Zusagen, aber ihr Murren war stärker als das Festhalten des Vertrauens. Sie vergaßen, dass Gott ihnen versprochen hatte, sie in ein gutes und weites Land zu führen, in ein Land, in dem Milch und Honig fließt. Alle, die vor kurzem noch über das harte Los der Sklaverei gestöhnt und geklagt hatten, lehnten sich auf und sehnten sich zurück zu den "Fleischtöpfen Ägyptens" (2.Mose 16,1-3; 17,1-3; 5.Mose 1,24-33; 1.Kor.10,1-5.10-12). Murren ist halb unterdrückter und halb ausgesprochener Unmut, das Brummen eines Menschen, der von unwilligen Gedanken und unfreundlichen Gefühlen erregt ist. Wie leicht lässt man sich anstecken! Dieser Geist verfinstert und macht Gemeinschaft mit Jesus und auch echte Lebensgemeinschaft unmöglich (H. Krimmer).
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