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nächsten Text: Veränderter Lebensstil - nicht durch Zweifel blockieren lassen vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - Zufrieden sein! Archiv Datum: Montag, 15.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,14.15; 4.Mose 14,22.23.27-32 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - Schluß mit Nörgeleien Philipperbrief 2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt. 4.Mose 14 22 alle die Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich getan habe in Ägypten und in der Wüste, und mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben, 23 von denen soll keiner das Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe; auch keiner soll es sehen, der mich gelästert hat. 27 Wie lange murrt diese böse Gemeinde gegen mich? Ich habe das Murren der Israeliten, womit sie gegen mich gemurrt haben, gehört. 28 Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR: ich will mit euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt. 29 Eure Leiber sollen in dieser Wüste verfallen. Alle, die ihr gezählt seid von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr gegen mich gemurrt habt, 30 wahrlich, ihr sollt nicht in das Land kommen, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes, und Josua, dem Sohn Nuns. 31 Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet: Sie werden ein Raub sein, die will ich hineinbringen, daß sie das Land kennenlernen, das ihr verwerft. 32 Aber eure eigenen Leiber sollen in dieser Wüste verfallen. Bei allem, was ihr tut, hütet euch vor unzufriedenem Murren. Gott nimmt Murren sehr ernst. Er ging mit Israel hart ins Gericht wegen ihres Murrens. Keiner von denen, die murrten, durfte in das verheißene Land einziehen. Alle starben in der Wüste, außer Kaleb und Josua, die Gott vertrauten. - Haben wir je über die Folgen unseres Murrens nachgedacht? Möge uns nicht der Stempel eines Murrenden, eines Unzufriedenen, eines "Gewohnheitsmeckerers" aufgeprägt sein. Die Menschen sollten an unserm ganzen Verhalten etwas anderes ablesen können. "Es ist offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid" (2.Kor.3,3.18; Apg.6,15). Der Anlass zum Murren kann angestaute Bitterkeit sein, die im Verborgenen unseres Herzen wächst und nur zu leicht in unzufriedenen, mürrischen Worten zum Ausdruck kommt. Bitterkeit ist ein sehr ernst zu nehmendes Krankheitssymptom, das unser Leben zerstören kann. "Dass nicht unter euch eine bittere Wurzel aufwachse, die Gift und Wermut bringt" (5.Mose 29,18; Hebr.12,15; Eph.4,31.32). Wie wäre es, wenn wir einmal versuchten, "alles ohne Murren" zu tun? Die beruflichen Pflichten, die Aufgaben in Haus und Familie, die vielen kleinen Dinge, die oft von uns erwartet werden, auch die Mitarbeit in der Gemeinde: "Tut alles ohne Murren!" Vielleicht gelingt es uns sogar, unsere Arbeit mehr und mehr mit einem Gern im Herzen und auf den Lippen auszuführen. Paulus wies die Christen in diese Richtung, indem er in den Versen zuvor den Blick auf Jesus lenkte. Ohne Murren ging Jesus seinen Weg auf Erden, er ging ihn so bis ans Kreuz, ja, bis in den Tod. "Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen - muss ich diese Stunde durchleiden: Vater, verherrliche deinen Namen!" (Lies Joh.4,34; Matth.26,42; Hebr.5,8.9.)
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