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Archiv



Datum: Mittwoch, 17.10.2001
Bibelstelle: Philipper 2,15; Jesaja 60,1-3
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Veränderter Lebensstil - Orientierung für andere sein



Philipperbrief


2,15 ... damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, ...




Jesaja


60,1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!


60,2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint über dir.


60,3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.




"Scheint als Lichter in dieser Welt!" Wir begegnen im Alten und Neuen Testament Menschen, die der Aufforderung nachkamen, „mitten unter einem verkehrten und verdorbenen Geschlecht“ ein Orientierungslicht zu sein. Ihre Haltung und ihr Handeln wurden oft nicht akzeptiert. So mussten manche Propheten - unter ihnen Jeremia - großes Leid ertragen, weil sie an ihrem Auftrag festhielten (Jer.17,14-17; 18,18-20; 20,1.2). Noah, "der Prediger der Gerechtigkeit" (2.Petr.2,5), lebte in einer Zeit, "in der die Bosheit auf Erden groß war". Er "war ein frommer Mann und ohne Tadel; er wandelte mit Gott“ (1.Mose 6,9). Durch seinen Gehorsam und sein Lebenszeugnis suchte er die Menschen für ein Leben mit Gott zu gewinnen, ihnen den Weg zur Umkehr zu zeigen. (Lies Matth.24,37-39; 2.Petr.3,3-7.) Daniel und seine Freunde waren unübersehbare Orientierungslichter am babylonischen Königshof. Ihre Gegner kannten ihre innere Haltung. Trotz aller Anfeindungen, die das Leben schwer machten, waren diese vier Männer Positionslichter für ihren Gott in der gottlosen Umgebung. „Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König, kann er erretten.“ In einzigartiger Weise bekannte sich Gott zu ihnen. Ihr mutiges Zeugnis und ihre Bereitschaft zur Hingabe ihres Lebens blieben nicht ohne Auswirkungen (Dan.3,19-30; lies Luk.21,12-15). Haben wir den Mut, mit den Menschen über Jesus zu sprechen? Viele kennen Jesus heute nicht mehr, und andere leugnen seine Existenz. Und doch sind sie auf der Suche nach einem sinnerfüllten Leben. Das aber ist nur bei Jesus zu finden. Er verspricht allen, die zu ihm umkehren, das ewige Leben, ja Leben im Überfluss. (Lies Joh.3,36; 10,10b; 2.Kor.8,9.)








 

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