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nächsten Text: Christ wird man nur durch eigene Entscheidung vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - Orientierung für andere sein Archiv Datum: Donnerstag, 18.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,15; Matthäus 5,14-16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - Ein Vorbild für die Welt sein Philipperbrief 2,15 ... damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, ... Matthäusevangelium 5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 5,15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 5,16 So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Als Jesus in der Bergpredigt seine Zuhörer auf ihren Auftrag ansprach: "Ihr seid das Licht der Welt!", erklärte er ihnen: Man zündet nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So soll euer Licht vor allen Menschen leuchten." - Wie können wir scheinende Lichter in unserer Umgebung sein? Unser Lichtsein zeigt sich in unserer Lebenshaltung. Die Leute beobachten, wie wir reagieren, wenn uns Unrecht geschieht, wenn man uns mit Misstrauen begegnet oder Anklagen gegen uns vorbringt. Sie beobachten auch, ob wir treu sind in unserem Geschäftsleben, in der Ehe. Erkennen sie, dass wir in schwierigen Lagen wirklich auf Gott vertrauen? Martin Luthers Lieblingspsalm beginnt mit den Worten: "Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben." Wenn er mit Problemen zu kämpfen hatte, konnte er zu Philipp Melanchthon sagen: "Komm, Magister Philipp, wir wollen den 46. Psalm anstimmen!" (Lies Ps.46,2-12.) Auf welche Weise wir in den in keinem Leben ausbleibenden Stürmen den Blick auf den allmächtigen Gott richten und getrost mit seiner Führung rechnen, das wird in unserer Umgebung nicht verborgen bleiben. Johann Daniel Herrnschmidt, der schwerste Notsituationen erlebte, verbreitete Licht zu seiner Zeit durch seine ermutigenden Worte: "Gott wills machen, dass die Sachen gehen, wie es heilsam ist. Lass die Wellen höher schwellen, wenn du nur bei Jesus bist." (Lies Apg.16,15-34.) - Auch die Art des Umgangs mit Menschen, die uns nicht liegen, kann andere aufmerksam und fragend machen, aus welcher Kraft wir den Betreffenden mit Wertschätzung und Freundlichkeit begegnen können. Kleine Handgriffe aus Liebe getan, können zum hellen Licht für unsere Umgebung werden. (Lies Röm.15,7; 12,10; 15,2; Phil.2,3; Joh.13,34.35.)
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