|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Veränderter Lebensstil - anderen vergeben können vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - Ein Vorbild für die Welt sein Archiv Datum: Freitag, 19.10.2001 Bibelstelle: Epheser 2,11.12 Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org) Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org) Thema: Christ wird man nur durch eigene Entscheidung Epheser 2 11 Deshalb denkt daran, daß ihr, einst aus den Nationen dem Fleisch nach Unbeschnittene genannt von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit Händen geschieht, 12 zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Das ist bemerkenswert. Wenn ein eine jüdische Frau ein Kind bekommt, gilt es seiner Herkunft wegen als ein Jude und bleibt ein Jude ein Leben lang. Wenn aber eine christliche Frau ein Kind bekommt, dann ist das Kind erst einmal ein Heide. Es kann wohl später durch eine besondere Kulthandlung ein Angehöriger einer christlichen Kirche werden. Oder auch ein Jude, wenn es bereit ist, die Gesetze Mose und die kleinen und großen Gesetze, die im Laufe der Jahrhunderte dazu gekommen sind, zu akzeptieren. Wie wird ein Mensch aber ein Christ? Kann ein Mensch wohl ein Christ werden durch die Taufe, oder gar durch die Beschneidung? Die Antwort ist nein! Ein Heide kann nicht durch eine besonders kräftige gottesdienstliche Handlung zu einem Christen werden. Ich habe selten von einem Menschen gehört, der sich zu Gott bekehrt hat, in den Tod Jesu getauft wurde und anschließend zu einem Massenmörder oder noch Schlimmerem geworden ist. Ich kenne aber viele Personen in der Weltgeschichte, die mit der Kindertaufe angeblich Glied am Leib Christi geworden waren und gerade dem Reich Gottes viel Leid angetan haben. Iwan der Schreckliche trug seinen Beinamen nicht zu Unrecht. Sein Vater war ein Orthodoxer Christ gewesen; selbstverständlich wurde Klein-Iwan, damals bestimmt noch zart und überhaupt nicht schrecklich, als Kind getauft. Dass er angeblich ein Teil des Leibes Christi war, störte ihn nicht, viele Tausende von Menschen niedermetzeln zu lassen. Benito Mussolini, der Duce von Italien, Erfinder des Faschismus im Jahre 1923, war als Kind getauft und glühendes Mitglied der Kirche. Er war ein Imperialist, der auf seinen Feldzügen das Leben Tausender Albaner, Libyer, Eritreer und Äthiopier opferte, nur um sein Land zu vergrößern. Er hielt den Steigbügel für Adolf Hitler, der zehn Jahre später in Deutschland die Macht ergriff. Natürlich war auch Hitler Mitglied der Kirche, als Kind getauft, Kommunion und die ganze kirchliche Karriere hinter sich. Der wiederum verhalf einem gewissen General Franco in Spanien 1936 zur Macht. Franco war ein Mensch, der jeden Sonntag in die Kirche ging. Ja, er hielt sich sogar für einen Mann, den Gott dazu ausersehen hatte, Spanien in die neue Zeit, in die Zeit des Faschismus, zu führen. Man kann nicht sozusagen als Christ geboren werden; es nützt auch nichts, christliche Eltern zu haben. Durch Eltern, die Jesus Christus lieb haben, haben Kinder vielleicht einen besseren Start als bei anderen Eltern: Sie haben hoffentlich täglich das Bild vor Augen, dass Vater und Mutter Gott lieb haben und sich einander lieb haben; sie bekommen von ihren Eltern häufig ein Segenswort auf ihren Weg; sie sehen, dass man Streitigkeiten nicht mit der Faust austrägt; sie lernen, dass man alle Probleme im Gebet zu Gott bringen kann; sie kennen nicht das Bild eines betrunkenen Vaters, der womöglich die Mutter schlägt; sie kennen von ihrer Familie her keine pornografischen Magazine, weil sie in der ganzen Wohnung nicht zu finden sind; sie wissen, dass Gott Nikotin- und Drogenkonsum verabscheut und kommen womöglich gar nicht auf die Idee, nach solchen Dingen zu greifen. Ja, es ist gewiss ein Vorrecht, christliche Eltern haben zu dürfen und es ist schade, wenn viele Kinder christlicher Eltern oftmals nur die negativen Seiten die jeder Mensch hat bei ihren Eltern sehen und den Segen, den sie durch sie erfahren haben, gering schätzen.
| |||||||||
|
| ||||||||||