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nächsten Text: Veränderter Lebensstil - Zeugnis geben vorherigen Text: Christ wird man nur durch eigene Entscheidung Archiv Datum: Samstag, 20.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,15; Epheser 4,32 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - anderen vergeben können Philipperbrief 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, Epheserbrief 4,32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. Ein Licht in der Welt können wir nur sein, wenn wir alles, was zwischen uns und anderen steht, in Ordnung bringen. "Kommt, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!" (Jes.2,5). Unversöhnlichkeit ist eine weitverbreitete Not. Wo die Bereitschaft zur Vergebung und zur Versöhnung fehlt, können wir unserem Auftrag, Licht zu sein, nicht nachkommen. Wer in sich finster ist, kann nicht nach außen Licht verbreiten. Jesus weist seine Nachfolger darauf hin, bei Streitigkeiten oder Verletzungen nicht zu warten, bis der andere kommt, um sich zu entschuldigen. Deshalb warte nicht, "versöhne dich mit deinem Bruder..." (Matth.5,24b). Halten wir Unrecht im Herzen fest und tragen nach, dann ist nicht nur der andere, sondern sind auch wir in der Finsternis und verbreiten Finsternis. Gestörte Beziehungen müssen im Licht Gottes geordnet werden. (Lies Eph.4,32; Matth.18,21-35.) Der Evangelist Ernst Modersohn sagte: Wünsche dir keine anderen Verhältnisse, sondern lass da, wo du stehst, dein Licht leuchten! Diese Verhältnisse hat Gott so gefügt. Beachte: Du sollst leuchten! Du hast es schon sicher erlebt, als du eine Kerze ausgeblasen hattest, dass der Docht noch eine Weile schwach weiterglühte und sich dann ein stinkendes graues Wölkchen von dem glimmenden Docht erhob. Leuchten sollen wir, nicht glimmen und qualmen und schlechten Geruch verbreiten. Ein brennendes Licht sollen wir sein, damit die Leute unsere guten Werke sehen und unseren Vater im Himmel preisen. David, der vor Nathan bekannte: "Ich habe gegen den Herrn gesündigt!", erlebte: "Der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht!" (2.Sam.12,13; Ps.18,29; 32,1-5.11). Eine junge Frau betete: "Herr, hilf mir, dass sich in mir nichts Finsteres halten kann. Ich wünsche mir, dass mein Leben eine Segensspur hinterlässt. Und, Herr, hilf mir auch, dein Licht zu anderen Menschen zu bringen, damit auch sie eine Lichtspur in dieser Welt zeichnen." (Lies Kol.3,13.)
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