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nächsten Text: Gerettete Juden und gerettete Heiden sind eins in Christus vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - anderen vergeben können Archiv Datum: Sonntag, 21.10.2001 Bibelstelle: 2.Timotheus 4,2; Apostelgeschichte 4,12.20 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - Zeugnis geben 2.Timotheusbrief 4,2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Apostelgeschichte 4,12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. 4,20 Wir können's ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Neben dem Zeugnis, das durch unser Verhalten sichtbar wird, muss das Zeugnis des Wortes stehen. Viele Christen gehen durch die Welt wie Menschen, die eine Wüstenwanderung machen mit einem vollen Wasserkanister, aber sie trinken selbst nicht daraus und geben auch anderen nichts von dem kostbaren Nass ab. Das Evangelium aber ist die Botschaft, die den Menschen den Weg zum ewigen Leben weist. Jeder sollte die Gelegenheit nützen, die sich ihm zum Weitergeben der frohen Botschaft bietet. Vielleicht sind wir für einen gottfernen Menschen die einzigen Christen, mit denen er Kontakt hat. Sagen wir ihm die Gute Nachricht nicht, dann tut es keiner. "Heute ist ein Tag guter Botschaft ... Verschweigen wir es, so wird uns Schuld treffen" (2.Kön.7,8.9; lies 1.Petr.3,15). Dr. Kurt Scheffbuch berichtet, wie ihn das Wort So sind wir nun Botschafter an Christi Statt einmal ganz persönlich traf: Ich habe manchmal erlebt, dass Menschen sagten: Eigentlich beneide ich Sie um das, was Sie haben. Aber ich habe mir dann eingeredet, wenn keine Menschen zum Glauben kamen, dass das wahrscheinlich daran lag, dass sie nicht interessiert waren. So meinte ich damals. Dann gab es einige Erlebnisse, die mich schockierten... Ich bekam den Auftrag, eine Reihe von Vorträgen in Fachkreisen zu halten - vor Verkaufsleitern und Unternehmern. Eines Tages machte Gott mir klar, dass ich als sein Botschafter nicht das Recht hatte, nur kluge Weisheiten weiterzugeben, sondern auch solch eine Gelegenheit zu einem Zeugnis zu nützen. Ich war gerade fertig mit meinem Vortrag, die Zuhörer wollten Beifall geben, da sagte ich: Erlauben Sie mir bitte, dass ich noch fünf Minuten ein persönliches Wort sage." (Lies 2.Tim.1,7-10; Apg.5,20.32.42.) Ich habe den Eindruck, das Wichtigste habe ich noch vergessen in meinem Vortrag. Wie wir erfolgreich im Beruf sein müssen, das wissen Sie ja alle auch, und die Erfolgsrezepte kennen Sie. Aber das Wichtigste ist doch die Frage: Wer gibt mir Mut zur Arbeit, wenn ich einmal keinen Mut mehr habe? Und wer gibt mir den Sinn für mein Leben, wenn ich den Sinn verloren habe? Was nützt es, wenn ich im Beruf Erfolg habe und meine Familie geht dabei kaputt? Wir können den Sinn, den Schlüssel für unser Leben nur finden, wenn wir Verbindung zu unserem Schöpfer bekommen. Ich behaupte, dass keiner hier ist, der an der Existenz unseres Schöpfers zweifelt; aber Verbindung zu Gott können wir nur bekommen, wenn wir uns an Jesus Christus halten, und ich bin froh, dass ich den kenne. (Lies Joh.3,16; 6,68; 1.Kor.2,2; 1.Tim.2,4-6.) Noch zwei, drei Minuten, dann beendete ich das persönliche Wort und sagte: Nun wollen wir in die Diskussion einsteigen über die Fragen, wie wir zu beruflichen Erfolgen kommen. Keiner der etwa hundert anwesenden einflussreichen Leute wollte über den Vortrag sprechen. Alle waren sie geschockt und auch aufgewühlt durch die letzten fünf Minuten. Und es war mir so schwer gefallen, dieses persönliche Zeugnis von Jesus weiterzugeben. Hinterher war ich froh. Einer, der in der Diskussionsrunde aufstand, sagte: Wissen Sie, über die anderen Themen sprechen wir die ganze lange Woche, aber über dieses Thema, das Sie in den letzten fünf Minuten angesprochen haben, haben wir nie Gelegenheit, zu sprechen, herzlichen Dank.' Und so ging es weiter. Ich habe erlebt, wie die Botschaft von Christus heute außerordentlich gefragt ist, wie Menschen hungrig sind nach der Botschaft von Jesus. (Lies Joh.6,35-37; Röm.10,12.13; 2.Tim.4,1-5.)
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