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Datum: Dienstag, 23.10.2001
Bibelstelle: Philipper 2,15.16; Kolosser 3,16
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Veränderter Lebensstil - ein Licht in der Finsternis sein



Philipperbrief


2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,


2,16 dadurch daß ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, so daß ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.




Kolosser 3


16 Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.




„Scheint als Lichter in dieser Welt, dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens.“ Paulus zeigt die Quelle, die uns die Kraft gibt, Licht in dieser Welt zu verbreiten: „Haltet fest am Wort des Lebens!“ Wie eine Lampe nur dann leuchten kann, wenn sie an das Stromnetz angeschlossen ist, so können auch wir nur leuchten, wenn wir in Kontakt mit dem Wort des Lebens sind. Für unser eigenes Leben ist es entscheidend, dass wir am Wort Gottes festhalten: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ Hören und lesen wir Gottes Wort, bewegen wir es in unserem Herzen und unseren Gedanken, so wirkt es wie das Einschalten einer Lampe: die Dunkelheit wird durchbrochen, die Unsicherheit weicht und der Friede Gottes erfüllt unsere Herzen. (Lies 2.Tim.3,16.17; Ps.19,8.9; 25,4.5; 119,33.) Paulus schreibt hier von dem „Wort des Lebens“. Dachte er an Petrus, der zu Jesus sagte: „Herr, du hast Worte ewigen Lebens“? (Lies Joh.6,66-69; 1,1-4.14.) Nur Jesus kann Worte, die voll Leben sind, weitergeben, weil er das von Gott in diese Welt gesandte Wort ist. Wie oft schon hat sein Wort in unsere ganz persönliche Lage hinein gesprochen, uns ermutigt und gestärkt, korrigiert oder Wegweisung vermittelt. „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, und ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ Oder: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Oder durch die Zusage Jesu für seine Jünger: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt!“ (Jes.41,10; Matth.28,20; Joh.14,23). Solche mutmachenden Gottesworte wollen wir auch anderen zusprechen. (Lies Matth.7,7.8; 11,28-30; 25,40b; u.v.a.)






 

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