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nächsten Text: Gottvertrauen vorherigen Text: Veränderter Lebensstil - ein Licht in der Finsternis sein Archiv Datum: Mittwoch, 24.10.2001 Bibelstelle: Philipper 2,17.18; 2.Korinther 12,15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Veränderter Lebensstil - opferbereit für Jesus sein Philipperbrief 2,17 Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. 2,18 Darüber sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen. 2.Korinterbrief 15 Ich aber will gern hingeben und hingegeben werden für eure Seelen. Wenn ich euch mehr liebe, soll ich darum weniger geliebt werden? Paulus weist noch einen ganz anderen Weg: Freut euch, wenn ihr zum Opfer herausgefordert werdet, ja, wenn ihr selbst das Opfer sein solltet: "Wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. Darüber sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen." Für Paulus stand noch nicht fest, wie sein Prozess ausging, ob nicht seine baldige Verurteilung und Hinrichtung bevorstand. Doch das hielt ihn nicht davon ab, den Christen in Philippi Mut zu machen und mit ihnen von der Freude zu sprechen, die durch die Begegnung mit Jesus in sein Leben gekommen war. Nichts konnte diese Freude an Jesus auslöschen. Selbst wenn er über seinem Einsatz für Christus sterben müsste, freute sich Paulus dennoch und rief die Christen zur Freude auf. Auf dem dunklen Hintergrund seiner Gefängnissituation strahlte die Freude, die allein Jesus ihm schenken konnte, noch viel intensiver. Es ist eine Freude, die auch dann durchschlägt, wenn die Zukunft dunkel und verhangen ist, eine Freude, die gerade dann richtig leuchtet, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (G.Barth). (Lies 1.Thess.2,1.2; 2.Tim.2,8-10; Phil.1,12-14.) Freude am Opfer? Wir wollen uns fragen, wie sieht das in der Praxis für uns aus? Freude in spannungsgeladenen Tagen, in denen alles anders läuft, als wir es uns gewünscht haben? Freude, wenn wir angegriffen und verleumdet werden und Menschen, denen wir bisher vertrauten, sich von uns abwenden? Freude, wenn hinter unserem Rücken unwahre Dinge verbreitet werden? Freude, wenn die Risse im Miteinander immer tiefer werden und alle Versuche, die Verhältnisse zu ordnen, scheitern? Paulus spricht von der Dennoch-Freude, von der schon andere vor ihm gesprochen haben. Es ist die Freude, die durch nichts und durch niemanden ausgelöscht werden kann, es ist die Freude an Jesus. (Lies Phil.4,4.5; vgl.Hab.3,18; Ps.73,23-28.)
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