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Datum: Donnerstag, 25.10.2001
Bibelstelle: 1.Samuel 23,1-5; Römer 15,4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gottvertrauen



1.Samuel 23


1 Und man berichtete David: Siehe, die Philister kämpfen gegen Keila und plündern die Tennen.


2 Da befragte David den HERRN und sagte: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Zieh hin und schlage die Philister und rette Keila!


3 Aber die Männer Davids sagten zu ihm: Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda, und wie sollten wir gar nach Keila gegen die Schlachtreihen der Philister ziehen?


4 Da befragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben.


5 Und David zog mit seinen Männern nach Keila und kämpfte gegen die Philister und trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen eine große Niederlage bei. Und so rettete David die Bewohner von Keila. -




Römer


15,4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.





David war auf der Flucht vor Saul, als ihm gemeldet wurde: "Die Philister kämpfen gegen Keila und berauben die Tennen." Ist es nicht erstaunlich, wie David handelte? Er ist weder bestürzt noch verzweifelt. Er handelte auch nicht unüberlegt, aggressiv. Wir erleben ihn als Fragenden, der horchend auf Gottes Entscheidung wartet und dann das Gebotene tut. "In den mannigfachen Notlagen ging David immer diesen Weg. Er eilte mit allem, was ihm unklar war, zu Gott selbst, um Licht und Leitung von ihm zu erbitten" (A.Christlieb). Gibt es nicht auch in unserem Leben angstvolle Stunden und die Gegenarbeit des Feindes? Und was tun wir? Vertrauen wir darauf, dass wir einen Gott haben, der durch Jesus Christus unser Vater ist? Ihn dürfen wir immer anrufen und fragen, und er wird uns antworten. "Ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen." "Wirf dein Anliegen auf den Herrn ..., der wird den Gerechten nicht wanken lassen." "Wenn wir beten, antwortet Gott. Wenn wir hören, handelt er - wenn wir gehorchen, tut er Wunder" (W.Tlach). (Lies Ps.37,18.19.40; Jer.31,11.) Die Philister belagerten Keila. Keila gehörte zu den Städten Judas, die hart an der damaligen Grenze lagen. So war es den Philistern ein Leichtes, dort einzufallen. Aber Gott vergaß die Menschen dieser Stadt nicht, obwohl sie ganz am Rande von Israel lebten. Er vergisst auch heute niemanden, denn "Gottes Augen sind auf die Wege eines jeden gerichtet... Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Sache doch vor ihm". "Unser Gott ist groß und von großer Kraft, und unbegreiflich ist, wie er regiert." (Lies 2.Chron.16,9a; Hiob 31,4; 34,21; 35,14; Richt.6,14-16; Ps.10,14; 147,5.)




Groß ist Gott in seinem Walten, wunderbar erweist er sich.


Sieh, auf allen deinen Wegen denkt voll Liebe er an dich...


Gott sagt dir: Ich bin allmächtig in dem Himmel, auf der Erd;


meine Hand kann alles ändern, was dich heute noch beschwert.


Komm zu mir, ich bin hier, und vertraue völlig mir.




Diakonissenmutterhaus Aidlingen






 

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