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nächsten Text: David befragte abermals den HERRN vorherigen Text: Gott ist denen nahe, die ihn ernstlich anrufen Archiv Datum: Samstag, 27.10.2001 Bibelstelle: 1.Samuel 23,2.4.10-12; 5.Mose 4,29 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: David befragte den HERRN 1.Samuel 23 2 Da befragte David den HERRN und sagte: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Zieh hin und schlage die Philister und rette Keila! 4 Da befragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben. 10 Und David sprach: HERR, Gott Israels! Dein Knecht hat als gewiß gehört, daß Saul danach trachtet, nach Keila zu kommen, um die Stadt um meinetwillen zu verderben. 11 Werden die Bürger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herabziehen, wie dein Knecht gehört hat? HERR, Gott Israels, laß es doch deinen Knecht wissen! Und der HERR sprach: Er wird herabkommen. 12 Und David fragte [weiter]: Werden die Bürger von Keila mich und meine Männer in die Hand Sauls ausliefern? Der HERR sprach: Sie werden [dich] ausliefern. 5.Mose 4,29 Wenn du aber dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. "Und David befragte den Herrn und sprach: Soll ich hinaufziehen und diese Philister schlagen?" Aufregende Nachrichten bringen uns leicht dahin, dass wir unüberlegt handeln und das Fragen vergessen. "David befragte den Herrn", das gehörte bei ihm zur Disziplin seines Lebens mit Gott. Er wusste, ohne Gott wäre es sinnlos, auch nur einen Schritt zu tun. Darum brauchte er Klarheit von ihm, was er tun sollte. Manchen mag es schwer sein, keine eigenen Entscheidungen treffen zu können. Sie halten das Fragenmüssen für demütigend, nicht passend zu ihrer Stellung, ihrem Alter. Trotzdem ist es wichtig - in kleinen und großen Dingen -, dass wir nach Gottes Willen fragen. Das war Davids Geheimnis: Er fragte Gott, und so blieb er in Gott, dadurch wurde sein Leben frei und gesegnet. (Vgl.Jes.30,1-3; 8,19.) Der Herr gab David eine klare Antwort auf seine Frage: "Zieh hin, du wirst die Philister schlagen und Keila retten." "Nicht immer erhalten wir die Antwort gleich. Dann dürfen wir wieder und intensiver fragen. Und wenn wir einmal länger warten müssen, dann kann schon die Wartezeit für sich allein ein Segen sein, wenn wir uns dabei der Gegenwart des Herrn bewusst bleiben. Schon während des Wartens kann viel geschehen. Und Gott wird uns zur rechten Zeit sagen, wenn wir etwas tun sollen und was wir tun sollen" (Corrie ten Boom). (Lies Jes.30,21; Ps.32,8.) In allen Angelegenheiten unseres Alltags haben wir die Möglichkeit, Gott zu fragen. "Nach dem Tod Moses fragten die Kinder Israel den Herrn und sprachen: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen? ... Und der Herr sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben" (Richt.1,1.2; lies 2.Chron.18,4; 2.Kön.3,11; Jer.21,2a; 37,3.6.7). Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; und all mein Sinnen und alles Beginnen möcht ich, dass du, Herr, überwachst. Th.Eger
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