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nächsten Text: Einheit im Kampf durch Einheit im Gehorsam - ein Bild für unsere Gemeinde? vorherigen Text: David befragte den HERRN Archiv Datum: Sonntag, 28.10.2001 Bibelstelle: 1.Samuel 23,3.4; Psalm 27,11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: David befragte abermals den HERRN 1.Samuel 23 3 Aber die Männer Davids sagten zu ihm: Siehe, wir fürchten uns [schon] hier in Juda, und wie sollten wir gar nach Keila gegen die Schlachtreihen der Philister ziehen? 4 Da befragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben. Psalter 27,11 HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen. David hatte seine Antwort von Gott erhalten, aber nun kam ein unerwartetes Hindernis, er stieß auf Widerstand bei seinen Leuten. Die Männer um ihn sprachen: "Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda und wollen nun hinziehen nach Keila gegen das Heer der Philister?" Sie hatten kein Ja für diesen Einsatz, vielmehr hatten sie Bedenken und Einwände. Sie sagten: Sieh doch, mach dir doch klar, in welcher Lage wir uns befinden. Wir leben hier schon in Angst und Schrecken, warum sollen wir uns etwas Neues aufladen? Sei doch vernünftig. (Vgl.4.Mose 13,26ff; Jes.51,12.13.) Das kann in einer Gemeinschaft leicht passieren, dass wir Klarheit über den weiteren Weg haben, andere aber, die mitziehen sollen, haben sie nicht. Was ist dann zu tun? Bei David und seinen Leuten kommt es zu einem offenen Gespräch. Sie verhandelten nicht hinter seinem Rücken. Sie sagten nicht: Wie kann er so etwas von uns fordern? Sie kamen mit ihren Bedenken zu David selbst. Sie schonten sich nicht, sie gaben offen zu: Wir haben Angst, unter diesen Umständen Zusätzliches anzupacken. - Ließ David sich umstimmen? Oder zwang er der Gruppe seine Meinung auf? Gab es eine endlose Diskussion? Griff er zum Mittel der demokratischen Abstimmung? Was tun wir nicht alles, wenn eine Entscheidung dringend nötig ist! "Da befragte David wiederum den Herrn." Er ließ sich nicht umstimmen, ehe er nicht von Gott eine andere Weisung empfing. Es lag ihm alles daran, auf Gottes Weg zu sein. Zum zweitenmal erhielt er von Gott den Befehl, nach Keila zu ziehen. So blieb David entschlossen, dem Feind entgegenzuziehen. Durch sein mutiges Vorangehen überwand er die Angst seiner Männer, sodass sie ihm in den Kampf folgten. "Wahrlich, das ist unser Gott... Er ist's, der uns führt" (Ps.48,15; lies Ps.27,3; 118,6; 143,10; 2.Tim.1,7).
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