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Datum: Montag, 29.10.2001
Bibelstelle: 1.Samuel 23,4.5; Psalm 37,5.6.34
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Einheit im Kampf durch Einheit im Gehorsam - ein Bild für unsere Gemeinde?



1.Samuel 23


4 Da befragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben.


5 Und David zog mit seinen Männern nach Keila und kämpfte gegen die Philister und trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen eine große Niederlage bei. Und so rettete David die Bewohner von Keila. –




Psalter


37,5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen


37,6 und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.


37,34 Harre auf den HERRN und halte dich auf seinem Weg, so wird er dich erhöhen, dass du das Land erbest; du wirst es sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden.




"Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen?" Offensichtlich waren Davids Männer bereit, die berechtigten Bedenken, die Angst beiseite zu lassen und ihr Leben für Keila einzusetzen, wenn Gottes Stimme sagte: "Geht hin!" Gott entzog sich dem aufrichtigen Fragen nicht. Er gab sogar zur Antwort noch die Verheißung. "Auf, zieh hin nach Keila - überlege nicht lang -, denn ich werde die Philister in deine Hände geben." Der nächste Vers zeigt, dass die ganze Schar die Antwort Gottes annahm. Der Gehorsam erfolgte gemeinsam, die Einheit im Kampf war da. "David zog mit seinen Männern nach Keila und griff die Philister an. Er trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen eine schwere Niederlage bei. So befreite er die Stadt." Mit einer Handvoll von Männern, die sich fürchteten, befreite David wider alles Erwarten die besetzte Stadt. Gott bediente sich dieser kleinen Schar, die nach ihrem eigenen Urteil nicht fähig war, diesen Kampf zu führen. "Was schwach ist in der Welt, was nichts ist, das hat Gott erwählt, damit sich vor ihm kein Fleisch rühme." (Lies 1.Kor.1,27-30; Richt.7,7ff; Neh.2,17.18; 3,33-38; 4,15.16; Ps.33,16-18.) - Paulus berichtet von dem Ausgang einer schwierigen Beratung unter den führenden Männern in Jerusalem: "Da sie nun die mir verliehene Gnade erkannten, gaben Jakobus und Petrus und Johannes, die ja als Säulen in der Gemeinde galten, mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, dass wir zu den Heiden gingen, sie aber zu den Juden" (Gal.2,9). Auch hier brach die Gruppe der Jesus-Jünger nicht auseinander, sondern wurde erst recht auf alle Weise sowohl unter den Nationen als auch unter den Juden von Gott gebraucht. (Vgl.2.Chron.20,3-27; 30,12.)








 

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