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Datum: Freitag, 02.11.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 1,3.4; Kolosser 1,12-14
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für den Himmel geboren



1.Petrusbrief


1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,


1,4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch,




Kolosserbrief


1,12 Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.


1,13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,


1,14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.





Während eines Berichtsabends erwähnte eine Missionarin unter anderem, dass Menschen, die sich Jesus anvertrauen, "für den Himmel geboren" werden. Lockt es uns nicht, über eine solche Aussage nachzudenken und mehr über den "Himmel" zu erfahren? Was wissen wir vom Himmel? Dazu müssen wir Gott befragen, der sich in Seinem Wort offenbart. Gott sagt, dass Er „in sechs Tagen Himmel und Erde gemacht hat". Bei Jesaja lesen wir, dass Gott von Anfang an "den Himmel ausgebreitet hat wie ein Zeltdach zum Wohnen" (2.Mose 20,11; Jes.40,22). Schon am zweiten Schöpfungstag entstand auf Gottes Wort hin der Raum, den wir zum Leben, die Luft, die wir zum Atmen brauchen. So groß ist Gottes Fürsorge. (Lies Ps.91,1.2.14-16.) Der Himmel ist auch der Ort des Lichts, heißt es in der Offenbarung. Er ist der Ort ohne Sünde, ohne Leid, ohne Tränen, ohne Schmerzen, mit menschlichen Mitteln nicht zu erreichen. Aber der Thron steht darin, und von diesem Thron aus wird regiert. Johannes schreibt: "Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer!" (Lies Offb.4,1.2; Dan.7,13.14; Matth.6,10.) Dieser himmlische Ort ist unsichtbar, den Glaubenden jedoch real, weil Jesus, ihr Herr, nach seiner Auferstehung "aufgehoben wurde gen Himmel und sich setzte zur Rechten Gottes" (Mark.16,19; Eph.1,20-23). "Der Mathematikprofessor Dr. Rohrbach wurde einmal von einem Kollegen spöttisch gefragt, ob er ihm sagen könne, wann Jesus im Himmel angekommen sei, gerechnet vom Tag seiner Himmelfahrt an. Rohrbach antwortete, dass Jesus jetzt erst beim nächsten Fixstern sein müsse, wenn er sich der Lichtgeschwindigkeit bedient hätte; als Christ wisse er aber: Jesus war in einem Augenblick im Himmel, denn kurze Zeit nach der Himmelfahrt sah Stephanus ihn 'zur Rechten Gottes stehen'“ (J.Leuthner). (Lies Apg.7,55; Luk.23,42.43.)




 

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