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06.11. Ein Leben mit neuen Maßstäben II

05.11. Ein Leben mit neuen Maßstäben I

04.11. Tatsächlich - der HERR wohnt hier und die Menschen wissen es nicht!

03.11. Höhere Dimensionen

02.11. Für den Himmel geboren

01.11. Eine alte Geschichte wirft Licht auf unser Heute

31.10. In wessen Hand sind wir?
 
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Datum: Samstag, 03.11.2001
Bibelstelle: Jesaja 66,1.2; Psalm 113,1-8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Höhere Dimensionen



Jesaja


66,1 So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen sollte?


66,2 Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort.




Psalter


113,1 Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN!


113,2 Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit!


113,3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!


113,4 Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist.


113,5 Wer ist wie der HERR, unser Gott, im Himmel und auf Erden?


113,6 Der oben thront in der Höhe, der herniederschaut in die Tiefe,


113,7 der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz,


113,8 daß er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes;




"Vom Verlust des Himmels" hat St. Holthaus eine Arbeit überschrieben. Einiges daraus ist für uns aufschlussreich: "Ein Journalist schreibt: 'Nach einer Umfrage glaubt nur noch eine Minderheit an den Himmel. Die zunehmende Säkularisierung führt heute zum Verlust des Himmels und der Ewigkeit. Das Jenseits kommt im Diesseits einfach nicht mehr vor. Den Himmel haben wir in der Postmoderne längst ad acta gelegt.' - Prinzipiell ist also festzustellen: Unsere Gesellschaft hat den Himmel und damit die Ewigkeit verloren - mit unweigerlichen Konsequenzen für unser Leben im Diesseits. (Vgl.Luk.16,19-31; Joh.3,36.) Die Erde ist das Wichtigste geworden, das Irdische ist 'himmlisch' geworden. Die Werbung bedient sich deshalb der Himmelsvokabeln. ... Verwirrung und Verunsicherung machen sich breit. Grund genug, die Bibel zum Thema 'wo ist der Himmel' zu befragen. Mit Fernrohren kann man dem Himmel nicht auf die Spur kommen. Denn der Himmel gehört zur jenseitigen, nicht sichtbaren Welt ... In den biblischen Berichten wird klar, dass der Himmel als ein unsichtbarer Raum um uns herum existiert. Paulus sagt z.B. den Athenern: 'Gott ist nicht fern von einem jeden von uns. Denn in ihm leben und weben und sind wir' (Apg.17,27b.28a). David schreibt in Psalm 139,5 über Gottes Gegenwart: 'Von allen Seiten umgibst du mich.' Diese Aussagen sind nur dann verständlich, wenn der Himmel als Wohnort Gottes eine höhere Dimension besitzt. (Lies 1.Kön.8,27-30; Jes.63,15a.19b.) Höhere Dimensionen sind für Wesen niederer Dimensionen prinzipiell unsichtbar, die höhere Dimension kann jedoch die niedere umschließen. So wie die Luft uns von allen Seiten umschließt, so umschließt uns der Himmel von allen Seiten. Der Himmel ist uns deshalb näher, als wir denken... er ist zum Greifen nahe... Eins wird aus den biblischen Berichten klar: Der Himmel ist nicht auf Erden. Erst wenn Jesus Christus die Glaubenden zu sich holt, wird der Himmel für uns offenbar!" (Lies Joh.17,24.)






 

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