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nächsten Text: Ein Leben mit neuen Maßstäben III vorherigen Text: Ein Leben mit neuen Maßstäben I Archiv Datum: Dienstag, 06.11.2001 Bibelstelle: Römer 3,22-24; Johannes 3,16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ein Leben mit neuen Maßstäben II Römerbrief 3,22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 3,23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 3,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Johannes-Evangelium 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit dem frommen Juden Nikodemus führte Jesus ein Nachtgespräch: "Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen" (Joh.3,3). Auch wenn ein Mensch tief religiös ist, kann er von sich aus nicht in den Himmel kommen. Für den Eingang in das Reich Gottes oder in den Himmel gibt es eine Bedingung: die neue Geburt. (Lies Tit.3,5; 1.Petr.1,23.) Unser Sein in dieser irdischen Welt hat auch eine Geburtsstunde. Allerdings werden alle Menschen als Sünder geboren. Das hat Paulus in den Briefen klar ausgedrückt: "Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer ... Alle haben gesündigt und können so, wie sie sind, die Herrlichkeit Gottes niemals erreichen und erlangen." "Auch ihr wart tot - getrennt von der Lebensgemeinschaft mit Gott - durch eure Übertretungen und Sünden" (Eph.2,1ff; vgl.Ps.14,3; Spr.20,9; Jes.64,5). Nichts Himmlisches ist an uns, eben nur, dass wir als Geschöpfe Gottes geboren wurden. Mancher Mensch, der mit seinem Leben unzufrieden ist, mag vielleicht so denken: Ach, könnte ich doch noch einmal anfangen! Ich würde vieles anders und besser machen. Das Rad der Zeit lässt sich leider nicht rückwärts drehen, und doch gibt es einen Weg zum Neuanfang. Die Umkehr zu Gott! Alles will er uns abnehmen, was uns bedrückt und sich wie ein Klotz an unser Bein hängt, damit wir mit neuer Zuversicht ein neues Leben in der Verbindung mit dem Herrn leben können. Bei den Menschen ist es unmöglich, hinter unbeglichene Rechnungen einen endgültigen Schlussstrich zu setzen, aber Gott tut das. "Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken." "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden" (Jes.43,24b.25; 2.Kor.5,17; lies Röm.5,20b.21; Kol.2,14). Gott öffnet jedem die Tür, jedem, der ihn fragt, er nimmt die Schuld und gibt Liebe dafür, denn er hat es uns gesagt. (Manfred Siebald)
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