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Nächste Andacht: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung I Vorige Andacht: Ein Leben mit neuen Maßstäben II Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 07.11.2001 Bibelstelle: Epheser 5,8-11; Kolosser 1,12-15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ein Leben mit neuen Maßstäben III Epheserbrief 5,8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts; 5,9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 5,10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 5,11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. Kolosserbrief 1,12 Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. 1,13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, 1,14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden. 1,15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Welch eine Versetzung bedeutet es, wenn wir für den Himmel geboren wurden! Könnte es sein, dass uns die Worte "Erlösung" und "Vergebung" nicht mehr zutiefst bewegen? Aber nur weil Jesus uns durch seinen Opfertod am Kreuz von unserer Sünde erlöst hat, kann Gott für uns sein und können wir in Gemeinschaft mit ihm leben. (Lies Hebr.9,12; 10,12-14.19-22.) Ist die Vergebung unserer Sünden nur ein Ereignis der Vergangenheit? Nicht auch der Gegenwart? Denn auch wiedergeborene Christen sündigen und bedürfen der Vergebung. Gott ist nicht etwa milder geworden gegenüber der Sünde als zu der Zeit, da die Menschen wegen ihrer Sünde das Paradies verlassen mussten. Gottes Stellung zur Sünde hat sich nicht verändert, aber wir haben einen Fürsprecher beim Vater. Wenn wir ihn um Vergebung bitten, wird unsere gestörte Beziehung zum Vater wieder frei und unbelastet. Keinen Tag müssen wir mit unvergebener Sünde leben. "Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist ... Freut euch des Herrn und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen." (Lies Ps.32,1-5; 51,12-14; 103,10-12.) Der Herr Jesus lehrte seine Jünger, auch um die Vergebung von neuer Schuld zu bitten (Matth.6,12). Johannes griff dieses Problem in seinem Brief auf, er ließ die jungen Christen darüber nicht im Unklaren: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit." (Lies 1.Joh.1,7-9; 2,1.2; 2.Kor.7,8-10; Spr.28,13.)
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