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10.11. Für den Himmel geboren, was für eine Spannung III

09.11. Für den Himmel geboren, was für eine Spannung II

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Archiv



Datum: Freitag, 09.11.2001
Bibelstelle: Johannes 17,9.14.15; Matthäus 5,10-12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung II



Johannes-Evangelium


17,9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein.


17,14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.


17,15 Ich bitte dich nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.




Matthäus-Evangelium


5,10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.


5,11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.


5,12 Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.




Jesu Gebet zeigt in aller Deutlichkeit, welche Spannung Himmelsbürger aushalten müssen: „Die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt.“ Sie leben von der Liebe und vorbehaltlosen Annahme Jesu und des Vaters; werden aber von der Welt abgelehnt bis zum grundlosen Hass. Wer zählt zu der Welt? Das können Menschen sein, die uns bis zum Augenblick unserer klaren Hinkehr zu Jesus nahe standen - Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen. Es können Menschen sein, denen wir offen von der Liebe Gottes erzählten und sie zum Glauben einladen wollten. Die Antwort jedoch war Hass. Im Allgemeinen schweigt die Welt, wenn wir uns mit Glaubensfragen nur auseinandersetzen. Wenn es aber ernst wird und wir unser Leben Jesus anvertrauen, nach seinem Wort unseren Weg ausrichten, dann führt dies oft zur Feindschaft mit der Welt. Stephanus war solch ein Jesus-Jünger, über den viele sich "ärgerten". Seine Liebe zu Jesus und sein strahlendes Zeugnis vor dem Hohen Rat wurden zum "Zeichen, dem widersprochen wird". (Lies Apg.6,9-13; vgl.Luk.2,34b.) Jesus verschweigt die Ablehnung seitens der Welt nicht. Er spricht es offen aus: "Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt" (Joh.15,18-20; lies Luk.6,22; 21,16-19). Stören Christen zu sehr das schlafende Gewissen der Nichtchristen? Paulus schreibt: "Um deinetwillen tragen wir ..." die Missachtung vieler. Im Petrusbrief lesen wir: "Ihr Lieben! Wundert euch nicht über die Anfeindungen, die ihr jetzt erfahrt. Sie sollen euren Glauben prüfen und festigen" - denkt nicht, dass solche Angriffe etwas Außergewöhnliches sind, sie gehören zum Christsein. (Lies 2.Kor.4,8-10; 2.Tim.3,12.)






 

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