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nächsten Text: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung IV vorherigen Text: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung II Archiv Datum: Samstag, 10.11.2001 Bibelstelle: 1.Johannes 2,15-17; Philipper 3,7.8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung III 1.Johannesbrief 2 15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. Hängt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben. 16 Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Menschliche Leidenschaften, die Gier nach Besitz und Macht, überhaupt ein Leben voller Selbstgefälligkeit und Hochmut. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt. 17 Die Welt aber mit ihren Verführungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben. Philipperbrief 3 7 Aber seit ich Christus kenne, ist für mich alles ein Verlust, was ich früher als großen Gewinn betrachtet habe. 8 Denn das ist mir klargeworden: Gegenüber dem unvergleichlichen Gewinn, daß Jesus Christus mein Herr ist, hat alles andere seinen Wert verloren. Ja, alles andere ist für mich nur noch Dreck, wenn ich bloß Christus habe. "In der Welt, aber nicht von der Welt." Johannes ermahnte die Glaubenden, sich nicht wieder mit der Welt zu verbinden: "Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist." Die Gefahr bleibt, sich in die Welt zu "verlieben". Das erlebte Paulus bei einem seiner Mitarbeiter und teilte es Timotheus mit: "Demas hat mich verlassen und die Welt lieb gewonnen" (2.Tim.4,10). Es gibt Christen, die die Liebe zur Welt als harmlos einschätzen und nicht merken, dass sie die einzigartige Liebe unseres himmlischen Vaters verschmähen, der seinen Sohn für uns opferte. "Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der ist Gottes Feind. Eifersüchtig begehrt der Heilige Geist euer ganzes Herz für Gott" (Jak.4,4.5; lies Spr.23,26; Jer.3,12-15). Mose musste Israel erinnern, dass Gott ihr ungeteiltes Herz, ihre ganze Liebe suchte: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft!" "Der Herr richte euer Herz auf die große Liebe, mit der Gott uns liebt, und auf die Ausdauer, mit welcher Christus für euch besorgt ist." "Lasst uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt" (5.Mose 6,5; 2.Thess.3,5; 1.Joh.4,19). "Gott lieben und die Welt lieben verträgt sich nicht, denn was ich liebe, das will ich, das suche ich, dem diene ich, dem ergebe ich mich" (Heiko Krimmer). Sind wir vielleicht in unserm Denken noch zu sehr in der Welt verwurzelt? Oder leben wir in einer Vertrautheit, die uns von den Nichtchristen in nichts unterscheidet? Wenn wir aber verbergen wollen, dass wir Himmelsbürger sind, bleiben wir den anderen Wesentliches schuldig. Es ist unser Auftrag, allen Menschen zu sagen, wer Jesus ist und was er zu unserer Rettung getan hat. "Ich rede von deinen Zeugnissen vor Königen und schäme mich nicht" (2.Kor.5,11.20; Ps.119,46).
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