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Archiv



Datum: Sonntag, 11.11.2001
Bibelstelle: Römer 12,2; Epheser 5,15-17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung IV



Römerbrief


12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.




Epheserbrief


5,15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise,


5,16 und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.


5,17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.




"In der Welt, aber nicht von der Welt!" Das Leben der Christen kann nur an der himmlischen Welt ausgerichtet werden. Dieses geistliche Lebensgesetz finden wir bei Paulus im Römerbrief: "Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Welt Weise und seid ihr nicht gleich. Lasst euch vielmehr umwandeln, da ihr ja einen neuen Sinn empfangen habt." Aus der Herzenserneuerung kommt die Lebenserneuerung. Damit haben Kinder Gottes die Kraft, die sie gegen den Zeitlauf der Welt abschirmt und zugleich fähig macht, Einfluss zu nehmen. "Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt." (Lies Matth.5,14-16; Joh.9,4; 2.Kor.5,18-20; Kol.4,5.6.) Francis Schaeffer, ein scharfer Beobachter, der unsere Zeit mit den vielfältigen Strömungen kannte, sagte u.a.: "Die Anpassung der Gemeinde an den Zeitgeist unseres Jahrhunderts ist die größtmöglichste Form von Weltlichkeit im eigentlichen Sinn des Begriffs. Ein Wort hat Einzug gehalten in unserem Vokabular, es ist das Wort 'zeitgemäß'. Nach meinem Verständnis bedeutet 'zeitgemäß', dass etwas eine typische Erscheinung einer bestimmten Zeit ist. Seit einiger Zeit jedoch scheint 'zeitgemäß' zu bedeuten: 'nicht traditionell, nicht angestaubt, sondern modern'. ... Die Aufgabe der Christen ist es immer gewesen, der jeweils lebenden Generation zu dienen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss man wissen, was die Menschen denken, wonach sie suchen und welche Autoritäten sie akzeptieren. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns der Welt anpassen müssen, um gehört zu werden. Identifikation mit der Welt und ihren Nöten ist etwas anderes als Imitation der Welt mit ihren Torheiten. Das was manche Christen heute für 'zeitgemäß und modern' halten, kann sich allzuleicht als kurzlebige Zeiterscheinung herausstellen. Wohin haben wir dann die Menschen geführt?" (Lies Apg.4,12; Röm.1,16; 1.Kor.1,18; 2,1-9.)








 

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