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nächsten Text: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft II vorherigen Text: Für den Himmel geboren, was für eine Spannung V Archiv Datum: Dienstag, 13.11.2001 Bibelstelle: Philipper 1,21-26; Offenbarung 14,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft I Philipper 1,21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. 1,22 Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. 1,23 Denn es setzt mir beides hart zu: ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 1,24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen. 1,25 Und in solcher Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben, 1,26 damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme. Offenbarung 14 13 Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel, die mich aufforderte: "Schreibe: Von jetzt an kann sich jeder freuen, der im Vertrauen auf den Herrn stirbt!" "Ja", antwortete der Geist, "sie dürfen von ihrer Arbeit und ihrem Leiden ausruhen. Der Lohn für all ihre Mühe ist ihnen gewiß!" Sterben, der Höhepunkt des Lebens. Ein seltsam scheinender Titel eines Buches, mit dem wir uns unserem Thema nähern; denn es gibt wohl nur wenige Menschen, die sich auf das Sterben als den Höhepunkt ihres Lebens freuen. Im Sterben sieht man im Allgemeinen den Schlusspunkt des Lebens, ein endgültiges und darum erschreckendes Geschehen. Sterben, Höhepunkt des Lebens - hat Paulus das gemeint, als er den Christen in Philippi schrieb: Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn? Er fügte hinzu: "Ich bin von beidem bedrängt; denn einerseits habe ich das sehnliche Verlangen, von dieser Welt abzuscheiden und mit Christus, meinem Herrn, vereint zu sein. Das ist ja das weit Höhere und Schönere. Doch um euretwillen..." Sterben bedeutete für Paulus also nicht Verlust, sondern Gewinn! (Lies 2.Kor.5,6-8.) Wir sollten in der Gemeinde Jesu häufiger über die heilsgeschichtliche Bedeutung des Todes sprechen und über das eigentliche Geschehen beim Sterben. Hier gilt es etwas aufzuarbeiten, dieses Thema ist von elementarer Bedeutung für jeden Einzelnen und für seine Haltung zu den wichtigsten Fragen (H.Maier-Gerber). Für Gottes Kinder ist Sterben nicht der Schlusspunkt ihres Lebens. Jesus hat am Kreuz das Gericht stellvertretend auf sich genommen, das wir verdient hätten. Sein Tod brachte uns das Leben. So kann jeder, der sein Vertrauen auf Jesus setzt und die vollbrachte Erlösung annimmt, das ewige Leben haben und wird "nicht verloren gehen. (Lies Joh.3,16.17.36; 11,24.25.) Zwar müssen auch die "für den Himmel Geborenen" das Sterben erleiden, aber es ist zugleich ihr Aufbruch in die ewige Herrlichkeit. Dann "werden wir bei dem Herrn sein allezeit". (Lies Luk.16,22; 1.Kor.15,53-55.) Die Vorfreude und Sehnsucht nach dem Himmel soll in uns leben. Das macht nicht untauglich für das Leben, das Gegenteil ist der Fall: Wer so lebt, kann sein Leben bejahen, weil er es aus einer höheren Perspektive sieht. (Lies Röm.14,8; Hebr.11,13.14.)
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