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nächsten Text: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft III vorherigen Text: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft I Archiv Datum: Mittwoch, 14.11.2001 Bibelstelle: Psalm 90,10-12; 2.Korinther 5,1-8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft II Psalter 90,10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe;* denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. 90,11 Wer glaubt's aber, daß du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm? 90,12 Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. 2.Korinter 5 1 Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfallen wird wie eine baufällige Hütte, werden wir einen neuen Leib erhalten, ein festes Haus, das nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält es im Himmel für uns bereit, ein Haus, das ewig bleibt. 2 Voll Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib anzuziehen wie ein Kleid, 3 ohne daß wir vorher sterben müssen. 4 Solange wir in unserem natürlichen Leib leben, fürchten wir uns vor dem Tod. Es wäre uns viel lieber, wir brauchten nicht zu sterben, sondern könnten einfach in das neue Leben überwechseln, damit alles Vergängliche vom Leben überwunden wird. 5 Darauf hat uns Gott vorbereitet, indem er uns als sicheres Pfand dafür schon jetzt den Heiligen Geist gab. 6 Deshalb sind wir jederzeit zuversichtlich, auch wenn wir Gott in unserem irdischen Leib noch nicht unmittelbar nahe sein können. 7 Jetzt glauben wir an ihn, auch wenn wir ihn noch nicht sehen können. 8 Aber wir rechnen fest damit und würden am liebsten diesen Leib verlassen, um endlich ganz beim Herrn zu sein. Von entscheidender Bedeutung ist es, dass wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren, wenn es ans Sterben geht. Denn der Tod ist unser letzter Feind. Wir können es nicht ergründen, warum das Sterben von Gotteskindern so verschieden verläuft. Warum Gott den einen ohne Kampf und Leiden heimholt und einen anderen den Kelch der Schmerzen und Leiden bis zur Neige trinken lässt. Als ein wertvoller Mitarbeiter Amy Carmichaels starb, schrieben ihr Freunde das Wort: "Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, du wirst es aber hernach erfahren." Sie schrieb dazu: Dieses Wort spricht von einem Geheimnis, das wir noch nicht ergründen können. Aber es ist ein Wort voller Liebe. Mir ist, als ob es auf jeden Fall Gottes vollkommenes Handeln deutlich macht - ob es nun erklärbar ist oder nicht, denn wir kennen unseren Vater im Himmel, und deshalb wissen wir, dass in seinen Geheimnissen nichts anderes enthalten sein kann als Liebe." (Lies Jer.29,11.) Wer für den Himmel geboren ist, weiß, wohin er geht. Selbst wenn das Tal der Todesschatten durchschritten wird, lässt der gute Hirte die Seinen nicht allein: "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir!" Nach dem dunklen Tal kommt die himmlische Herrlichkeit und die unvergleichliche Zukunft, das "Bleiben im Hause des Herrn immerdar" beginnt. (Lies Ps.23,4.6; 1.Thess.4,17b.18; Phil.3,20.21.) - Und was ist mit den Menschen, die während ihres irdischen Lebens keine Himmelsbürger wurden? Der Schriftsteller Ernest Hemingway sagte einmal die erschütternden Worte: Das Leben ist ein dunkler Weg nach Nirgendwo und noch einmal nach Nirgendwo ... immer und ewig nach Nirgendwo. Himmelsbürger dagegen haben ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel"! (Lies Joh.14,2; Luk.10,20.)
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