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Archiv



Datum: Donnerstag, 15.11.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 1,3-9; Römer 8,14-17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft III



1.Petrusbrief


1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,


1,4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch,


1,5 die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit.


1,6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen,


1,7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.


1,8 Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,


1,9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.




Römerbrief


8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.


8,15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!


8,16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind.


8,17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.




Die "für den Himmel Geborenen" haben ein wunderbares Ziel vor sich. Darum beginnt Petrus damit seinen Brief: "Eine herrliche, sichere Zukunft ist euch eröffnet auf Grund des Opfers und der Auferstehung Jesu... Ein unvergängliches, unbeflecktes Erbteil von unverwelklicher Kraft wartet euer." Bei diesem Gedanken kann Petrus nur Worte der Anbetung finden: "Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu dieser lebendigen Hoffnung." Er bleibt jedoch Realist, darum spricht er von den Leiden und Bewährungsproben, die dem Glaubenden begegnen: "Jetzt, wo es sein muss..." Trotzdem soll der Blick auf die Offenbarung Jesu Christi gerichtet sein, denn am Ziel werden wir ihn von Angesicht sehen, ganz anders als jetzt auf dem Weg dahin. "Mit welch unaussprechlicher Freude werdet ihr jubeln, wenn ihr Jesus seht!" "Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn frei von Weh ich sein Angesicht seh!" (Lies 1.Joh.3,2; Hiob 19,25-27.) Auch in seinem zweiten Brief spricht Petrus von dem Ziel der Nachfolge. Wir sollen für den Augenblick des Eingangs in die Herrlichkeit vorbereitet werden. Der Blick aufs Ziel soll unsere geistliche Energie entfachen, das von Gott geschenkte neue Leben soll sich schon auf Erden auswirken: "Befleißigt euch umso mehr, eure Berufung und Bewährung festzumachen ... denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus." (Lies 2.Petr.1,3-11.)




Bis hin zum Ziel! Der Erde Leiden, sie sind nicht wert der Herrlichkeit,


die an uns wird in ewgen Freuden dort offenbar nach kurzer Zeit.


Schnell wird die Nacht vorübergehn; der Morgen naht, da wir dich sehn.




Bis hin zum Ziel - du hast's versprochen - willst du, o Jesus, bei uns sein.


Nie hast du je dein Wort gebrochen, du bleibst bei uns, denn wir sind dein.


Ja, du wirst immer mit uns gehn, bis wir dich, Jesus, droben sehn.




G. von Viebahn jun.






 

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