|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Wie wir für andere da sein können II vorherigen Text: Für den Himmel geboren, was für eine Zukunft IV Archiv Datum: Samstag, 17.11.2001 Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,11; Römer 14,19; 15,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wie wir für andere da sein können I 1.Thessalonicherbrief 5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. 5,12 Wir bitten euch aber, liebe Brüder, erkennt an, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem Herrn und euch ermahnen; 5,13 habt sie um so lieber um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander. 5,14 Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. Römerbrief 14,19 Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander. 15,2 Jeder von uns lebe so, daß er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Wie sich die Liebe bei Menschen, die Jesus nachfolgen, praktisch auswirken soll, dazu gab Paulus den Christen in Thessalonich Impulse. "Macht einander Mut und helft einander zum inneren Aufbau, wie ihr das ja bereits übt." "Jeder fasse nicht nur das Seine ins Auge, sondern auch das des andern." Der Umgang mit dem Nächsten bietet uns ein weites und reiches Betätigungsfeld. Jeder kann an seinem Platz üben: Nicht mir allein gehört die Aufmerksamkeit, auch der andere soll nicht im Schatten stehen. Es geht nicht nur darum, dass meine Arbeit gelingt, sondern auch die meiner Mitarbeiter. Sie sind nicht nur zu meiner Unterstützung da, sondern ich bin auch zu ihrer Unterstützung da. (Lies 1.Kor.13,5; vgl.Est.4,12-16.) Im ersten Korintherbrief beschreibt Paulus unser Verhältnis zu unserem Nächsten aus einer besonderen Sicht: "Wenn ein Glied leidet, so leiden alle mit. Wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle mit." Das Mitfreuen fällt uns manchmal noch schwerer als das Mit-leiden. Warum? In unserer alten sündigen Natur ist Neid und Eifersucht verankert. Einander helfen fordert von uns, das Böse zu überwinden, unser Ich in den Tod zu geben. (Lies Gal.2,19b.20.) Ist der andere in Schwierigkeiten, wollen wir uns nicht zurückziehen, vielmehr ihm beistehen und helfen. Jesus weiß um die Gefahr im gemeinsamen Leben, dass der Stärkere den Schwächeren benachteiligen kann, weil er für die eigene Stellung fürchtet. Darum die Frage: Freue ich mich, wenn von dem andern, der mit mir arbeitet, Gutes gesagt wird, wenn ihm etwas gelingt, vielleicht sogar besser als mir? (Lies Röm.12,9.10; 1.Petr.3,8.9; 1.Joh.4,11; 5,1.)
| |||||||||
|
| ||||||||||