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nächsten Text: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen II vorherigen Text: Wie wir für andere da sein können II Archiv Datum: Montag, 19.11.2001 Bibelstelle: 1. Thessalonicher 5,11; Apostelgeschichte 27,20-26 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen I 1.Thessalonicherbrief 5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. Apostelgeschichte 27,20 Da aber viele Tage weder Sonne noch Sterne schienen und ein gewaltiges Ungewitter uns bedrängte, war all unsre Hoffnung auf Rettung dahin. 27,21 Und als man lange nichts gegessen hatte, trat Paulus mitten unter sie und sprach: Liebe Männer, man hätte auf mich hören sollen und nicht von Kreta aufbrechen, dann wäre uns Leid und Schaden erspart geblieben. 27,22 Doch nun ermahne ich euch: seid unverzagt; denn keiner von euch wird umkommen, nur das Schiff. 27,23 Denn diese Nacht trat zu mir der Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, 27,24 und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du mußt vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren. 27,25 Darum, liebe Männer, seid unverzagt; denn ich glaube Gott, es wird so geschehen, wie mir gesagt ist. 27,26 Wir werden aber auf eine Insel auflaufen. "Macht euch gegenseitig Mut!" Es gibt viele verzagte, mutlose Leute, auch unter Christen. Das Zusammenleben mit ihnen ist nicht immer einfach. Wie gehen wir mit ihnen um? Begegnen wir einem Verzagten ungeduldig mit Bemerkungen wie: Nimm dich zusammen! Lass nicht gleich den Kopf hängen! Oder beschwichtigen wir ihn: Nimm nicht alles so tragisch. Oder lassen wir uns anstecken und wagen selber nichts mehr? In der Bibel lesen wir so oft das mutmachende Wort "fürchte dich nicht". Gott selber ermutigt uns mit Ausdauer. Intensiv kümmert er sich um jeden von uns. In unsere Angst und Schwäche hinein spricht er: "Sei stark und mutig! Fürchte dich nicht!" Gewiss, Ängste und Unsicherheiten bleiben nicht aus, aber unser himmlischer Vater hat seine vielen "Fürchte dich nicht" wie Lichter auf unseren dunklen Weg durch diese Welt gestellt. (Lies 2.Mose 14,13.14; Ps.34,8; 138,3; Hebr.13,5.6.) Paulus war solch ein Mutmacher und tat den Dienst des Ermutigens selbst dann, als er mit anderen in Seenot war. Das konnte er nur deshalb tun, weil er dem Wort glaubte, das der Engel zu ihm gesagt hatte: "Fürchte dich nicht, Paulus, ... Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir im Schiff sind. Darum seid guten Mutes, ihr Männer. Denn ich vertraue auf Gott, dass es so gehen wird, wie er mir gesagt hat." Diese Botschaft der Hoffnung erreichte das Ohr der Verzweifelnden, und sie bekamen Mut und Kraft zum Ausharren, "bis sie alle ans Land gerettet waren" (Apg.27,20-44; vgl.2.Chron. 20,15.20-22). Als vom Herrn Ermutigte sollen wir andere ermutigen. Das Gebet wird uns helfen, dass uns der Herr zur rechten Zeit ein ermutigendes Wort gibt, das die Niedergeschlagenheit überwindet und den Ausweg zeigt.
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