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nächsten Text: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen III vorherigen Text: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen I Archiv Datum: Dienstag, 20.11.2001 Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,11; Nehemia 4,7-14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen II 1.Thessalonicherbrief 5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. Nehemia 4,7 ... da stellte man sich auf unten hinter der Mauer an den offenen Stellen, und ich ließ das Volk antreten nach seinen Geschlechtern mit Schwertern, Spießen und Bogen. 4,8 Und als ich ihre Furcht sah, machte ich mich auf und sprach zu den Vornehmen und Ratsherren und dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenket an den Herrn, der groß und furchtbar ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser! 4,9 Als aber unsere Feinde hörten, daß es uns kundgeworden war, und Gott so ihren Rat zunichte gemacht hatte, kehrten wir alle wieder zur Mauer zurück, ein jeder zu seiner Arbeit. 4,10 Und es geschah hinfort, daß die Hälfte meiner Leute am Bau arbeitete, die andere Hälfte aber hielt Spieße, Schilde, Bogen und Panzer bereit und stand hinter dem ganzen Hause Juda, 4,11 das an der Mauer baute. Die da Lasten trugen, arbeiteten so: mit der einen Hand taten sie die Arbeit, und mit der andern hielten sie die Waffe. 4,12 Und ein jeder, der baute, hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet und baute so; und der die Posaune zu blasen hatte, stand neben mir. 4,13 Und ich sprach zu den Vornehmen und Ratsherren und zum übrigen Volk: Das Werk ist groß und weit, und wir sind auf der Mauer weit verstreut und fern voneinander. 4,14 Woher ihr nun die Posaune tönen hört, dorthin sammelt euch zu uns. Unser Gott wird für uns streiten. Dafür tragen wir Verantwortung, "dass doch keiner mutlos werde": Als Gottes Kinder sind wir Glieder seiner Familie. Wir gehören zusammen und sind füreinander verantwortlich. Im Buch des Propheten Jesaja finden wir ein Wort, das vom beispielhaften Verhalten der Heiden berichtet, wie sie sich gegenseitig ermutigten: "Einer half dem andern und sprach zu seinem Bruder: Sei mutig! Der Künstler ermutigte den Schmelzer; der mit dem Hammer glättet, ermutigte den, der auf den Amboss schlägt ..." (Jes.41,6.7; lies Phil.4,2.3). In aufreibenden Zeiten brauchen Menschen ein besonderes Maß an Ermutigung. Merken wir es, wenn der Kollege oder die Schwester neben uns seufzt und eine Mut-Zulage braucht? Erkennen wir die Not, in der er oder sie sich befindet? Manchmal liegt schon darin eine Hilfe, wenn wir dem anderen sagen: "Hast du die ermutigenden Worte vergessen, die Gott an uns, seine Kinder, gerichtet hat? Nimm es an, wenn der Herr dich hart anfasst, und verliere nicht den Mut!" (Hebr.12,5). Paulus stand in vielen Auseinandersetzungen, die ihn hätten entmutigen können, aber er schreibt den Korinthern: "Darum verliere ich nicht den Mut. Mag auch unser äußerer Mensch durch Kampf, Arbeit und Leiden aufgerieben werden, unser innerer Mensch gewinnt dafür von Tag zu Tag neue Kraft und Frische von oben her." Und er fährt fort: "Die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, ... gehen vorüber." Wie viel Trost liegt in dem Gedanken: Nicht ich allein muss Leiden ertragen, andere haben auch zu tragen, und alles, was ich jetzt erlebe, geht vorüber. (Lies 2.Kor.4,16-18; 1.Petr.1,3-9; 5,9.) Das ist Satans List, uns zu entmutigen, denn mutlose Kämpfer sind schon Besiegte. Wir wollen einander ermutigen und der Entmutigung entschieden entgegentreten. Denn der Herr lebt, er handelt, und er lässt die Seinen nicht im Stich! (Lies 2.Chron. 25,7-11; Ps.31,20-25; Spr.29,25.)
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