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nächsten Text: Einander weiterhelfen II vorherigen Text: Wir sollen uns gegenseitig Mut machen III Archiv Datum: Donnerstag, 22.11.2001 Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,11; Epheser 4,15.16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einander weiterhelfen I 1.Thessalonicherbrief 5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. Epheserbrief 4,15 Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, 4,16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, daß der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe. Den Christen in Thessalonich stellte Paulus das Zeugnis aus, dass sie einander halfen. Sie sollten sich weiter darin üben und immer vollkommener darin werden. Paulus fürchtete den Stillstand, weil Stillstand leicht zum Rückgang wird. (Lies Phil.3,12.13; 1.Thess.3,12.13.) Martin Luther übersetzte das Wort vom Weiterhelfen: "Einer erbaue den andern." Wenn wir einander "aufbauen", stehen wir in der Mitarbeit des Bauherrn . "Denn wir sind Mitarbeiter Gottes, ihr aber seid sein Bau" (1.Kor.3,9; 1.Petr.2,5). Regiert in unseren Herzen die Liebe Jesu, so wird es immer unser Anliegen sein, dass das Werk Gottes im andern weitergeht. Pfarrer W.Lüthi schreibt: "Es ist groß, dass Gott uns in seine Mitarbeit ruft. Wir haben alle unsere zehn, fünf oder ein Talent bekommen und haben keineswegs das Recht, es zu vergraben. Man kann ein treuer Mitarbeiter sein oder ein fauler Knecht. Man kann einer sein, der sich von Gott als Werkzeug in die Hand nehmen lässt, oder ein Nichtsnutz, der nichts bringt in der Arbeit für den Herrn, ja, der sogar ein Schädling ist. Zweierlei sind wir nicht: Einmal sind wir nicht der Chef des Unternehmens. Das musste mir einmal entscheidend gesagt werden, als ich meinte, ich sei Chef, und durch die selbstgewählte Last erdrückt wurde: Du bist nicht Chef, du bist Mitarbeiter. Erfülle still und treu deine Aufgaben, aber überlass die Gesamtsorge für die Arbeit dem Herrn! Das andere sind wir auch nicht: Wir sind keine Tagelöhner. Als der verlorene Sohn heimkam und sagte: Nimm mich auf als Tagelöhner, da behandelte der Vater ihn als Kind und Erben!" "Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!" (Lies Luk.15,18-24; Matth.25,14-30.)
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